1. Don Camillo erringt Punktsieg über Peppone

    4. Boule-Turnier mit 16 Mannschaften und 48 Spielern

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    HEUERSSEN. Don Camillo Tarocci ist ein schlitzohriger Priester in einem fiktiven, Boscaccio genannten, Dorf in der Poebene in Norditalien, der in ständigem Konflikt mit dem kommunistischen Bürgermeister Giuseppe Bottazzi, genannt Peppone, liegt. Beide sind sich durch ihre gemeinsame Vergangenheit als Partisanen im Zweiten Weltkrieg nah, aber beide konkurrieren um die Lösung der sozialen Fragen ihrer Zeit im Dorf. Wohl in Anspielung an diese beiden Figuren aus den Romanen des Italieners Giovannino Guareschi sind Heuerßens Pastor Rainer Diekmann mit seinem Don Camillo genannten Team und SPD-Bürgermeister Frank Stahlhut mit seiner Mannschaft mit dem Namen Peppone beim 4. Heuerßer Boule-Turnier an den Start gegangen. Prompt setzte sich Don Camillo im Endspiel gegen Peppone durch und wurde zum Turniersieger ausgerufen. Ob es nach diesem Sieg Don Camillos über seinen Konkurrenten Peppone zu Ratschlägen oder Kritik von höchster Stelle gekommen ist, ist nicht überliefert. In den Romanen des Italieners spielt das Kruzifix in der Dorfkirche einen wichtige Rolle. Wann immer im Roman Don Camillo einen Punktsieg gegen seinen Widerpart erreicht, spricht Jesus zu ihm und kritisiert ihn nötigenfalls. Auch ist nicht überliefert, ob sich beide Parteien jetzt daran machen wollen, die Probleme Heuerßens gemeinsam zu lösen.

    Maß genommen: Die Kugel fliegt der Zielkugel, Schweinchen genannt, entgegen.

    In jedem Fall hat die Teilnahme an dem vom Förderverein Heuerßen-Kobbensen ausgerichteten Turnier allen Beteiligten großes Vergnügen bereitet. 48 Spieler kämpften bei trockenem und warmem Wetter in 16 Teams um Platz und Sieg. Zur Stärkung wurden Bratwurst und Steaks bereit gehalten. Foto: privat

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