RODENBERG. Das wird erfahrungsgemäß wieder ein sehr schönes Wochenende für die rege Heimatgemeinschaft der Eichenauer. Deren Heimatkomitee lädt alle Eichenauer und Hochdorfer mit ihren Familien sowie alle Heimatfreunde des großen Bauerndorfes am Mittellauf der Glatzer Neiße am 22. und 23. August zum traditionellen Treffen nach Rodenberg ein. Hier war der Vertriebenentransport der früheren Gemeinde Eichenau vor nunmehr 63 Jahren angekommen.
Am kommenden Wochenende findet wieder ein Treffen der Eichenauer in Rodenberg statt. Zahlreiche Heimatfreunde werden – wie auch 2006 – in der Deisterstadt erwartet.
Etwa ein Drittel der Familien wurde im Nordkreis Schaumburg ansässig. "Zwei Drittel", so der Vorsitzende der Heimatgemeinschaft, "leben heute im ganzen Bundesgebiet oder den Anrainerstaaten. Mit Andreas Quaschigroch freuen sich auch die anderen Mitglieder des Heimatkomitees über den starken Zusammenhalt. "Wir versenden jährlich noch über 300 Einladungen zum Heimattreffen und im Dezember den seit Jahren lieb gewonnenen Eichenauer Weihnachtsbrief mit Bildern und Nachrichten aus Eichenau und dem Umland".
Das diesjährige Treffen, das übrigens immer auch an den alten Gelöbnistag der Gemeinde aus dem Jahr 1849 erinnert, beginnt am Sonnabend, 22. August, ab 19.30 Uhr im Saal vom "Hotel Stockholm". An diesem Abend wird Quaschigroch sein Versprechen einhalten und die lang erwartete Bildfolge "Winter im Eichenauer Oberdorf" vorstellen. Am Sonntag, 24. August, feiert der Breslauer Konsistorialrat Pfarrer Christoph Lindner aus Hannover-Bothfeld mit allen Heimatfreunden in der Kath.Kirche Rodenberg ab 10 Uhr ein festliches Hochamt. Dazu sind natürlich auch alle Nicht- Eichenauer herzlich eingeladen. Nach dem Gottesdienst treffen sich alle Teilnehmer zum gemeinsamen Mittagessen im "Hotel Stockholm". Noch vor der Kaffeetafel erwartet die Eichenauer ein Vortrag über ihr früheres Dorf, eine Mischung aus "Gestern und Heute". Über 40 Mitglieder der Eichenauer und Hochdorfer Heimatgemeinschaft haben in der Zeit vom 3. bis 10.September Gelegenheit, im landschaftlich schönen Vorgebirgsland der alten Heimat zu spazieren. "Oft sind wir im Frühjahr nach Eichenau gefahren", so Quaschigroch, "und diesmal fahren wir quasi zum Kartoffel-Klauben!" Foto: privat