1. Denkmalschützer machen in eigener Regie weiter

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    RINTELN (km). Nach seiner per Mitglieder-Votum beschlossenen Ausgrenzung aus dem Heimatbund macht der "Arbeitskreis Denkmalschutz" jetzt in eigener Regie weiter. Am vergangenen Mittwoch trafen sich die Mitglieder - erstmals im Aufenthaltsraum der Stadtwerke statt im Museum Eulenburg - um ihre Strategie unter den geänderten Bedingungen neu zu überdenken.

    Die Entscheidung des Heimatbund-Vorstands, die Denkmalschützer in die Eigenständigkeit zu entlassen, war auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gefallen (das Schaumburger Wochenblatt berichtete): Bei acht Enthaltungen sprachen sich dabei 73 Mitglieder für das Votum des Vorstandes aus, während nur 20 für den Verbleib des Arbeitskreises im Heimatbund stimmten. -

    Als erste Konsequenz haben jetzt einige Sympathisanten des Arbeitskreises beschlossen, dem Verein ihre Gefolgschaft zu kündigen. "Wir betrachten uns," formulierte Werner Herrmann (siehe auch den Leserbrief) "mit dem Ausschluss des Arbeitskreises Denkmalschutz aus dem Heimatbund ebenfalls aus dem Bund ausgeschlossen, da wir beides - Ausschluss aus einem Teil und Verbleiben im anderen Teil - nicht miteinander in Übereinstimmung bringen können."

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