TODENMANN (ste). Nach einem herzlichen Empfang durch Bürgermeister Dieter Eickholt und seiner Kirschkönigin Laura Kampe fanden die Todenmanner Besucher in Hagen am Teutoburger Wald genügend Zeit, um sich einen umfassenden Eindruck vom dortigen Kirschfest zu machen.
Zunächst erläuterte Dr. Pannas, der bereits in Todenmann mit dem Kirschexperten Joachim Bannier einige alte Kirschsorten entdeckt hatte, worauf es bei der Bestimmung der Kirschsorte besonders ankommt. Danach ließen sich die Todenmanner einige Grundlagen über den richtigen Baumschnitt am lebenden Baum vermitteln, um sich anschließend in der Innenstadt an verschiedenen Verkaufständen mit flüssigen und festen Leckereien - natürlich aus Kirschen - den Nachmittag zu versüßen.
Anschließend wurde Ortsbürgermeister Uwe Vogt auf die Bühne gebeten, um gemeinsam mit seinem Kollegen Dieter Eickholt die "alte" Kirschkönigin Laura Kampe zu verabschieden und die neu gewählte Kirschkönigin zur bevorstehenden zweijährigen Amtszeit alles Gute zu wünschen. Paul-Egon Mense ließ sich vom Leiter des Tourismusarbeitskreises im Detail erläutern, welche Schritte erforderlich sind, um ein anerkannter Kirschenort zu werden und ein solches Kirschfest auf die Beine zu stellen.
Mense: "Was Hagen kann, können wir auch, denn auch die Möglichkeiten mit finanziellen Zuschüssen und entsprechender Eigenbeteiligung wieder zu einem für den Tourismus interessanten Kirschendorf zu werden, sind real gegeben." Foto: privat