GOLDBECK (ste). 2006 wurde das Dorfgemeinschaftshaus eingeweiht und hat sich seitdem als lebendiger Versammlungsort und Treffpunkt mitten im Dorf entwickelt. In der Abgeschiedenheit des höchsten Rintelner Ortsteils einmal unter Leute zu kommen und einen freundschaftlichen Schnack in netter Runde zu halten und dabei dennoch im Dorf bleiben zu können, das zählt für Wilhelm und die anderen Gäste, die sich regelmäßig im Gastraum zusammenfinden. "Und wir trinken alle gerne mal ein gepflegtes Bier vom Fass zum humanen Preis", erklärt Uwe Budde, warum er und die anderen sich in fröhlicher Runde versammeln. Nachdem die letzte von einst sogar drei Goldbecker Gaststätten vor Jahren geschlossen hat, erfüllt jetzt das Dorfgemeinschaftshaus unter anderem auch deren Funktion. Zwischen 20 und 25 Besucher zähle er beim Feierabendtreff, berichtet Walter Schröder, der selber häufiger Gast in der Runde ist. "Und es können auch schon mal 50 bis 60 sein, wie bei der Fußball-Weltmeisterschaft und -Europameisterschaft, als wir hier ein kleines Public Viewing organisiert hatten", ergänzt Klaus-Dieter Budde, Vorsitzender des "Dorfgemeinschaftshaus Goldbeck e.V.
Normaler Weise sind die Runden kleiner, aber gleichzeitig kommunikativer, weiß Friedrich Bufe. Er kommt als gerne gesehener Gast aus dem benachbarten Schönhagen und schätzt wie die anderen, "dass man her auch mal was Neues gewahr werden kann". "Oder auch, dass die Klönabende manchmal in plattdeutsche Mundart übergehen", ergänzt Klaus-Dieter Budde.
Das Goldbecker Dorfgemeinschaftshaus werde entsprechend der Möglichkeiten Zug um Zug weiter ausgebaut und ausgestattet, berichtet Budde bei der Gelegenheit. So seien Klapptische für den Versammlungsraum angeschafft worden und das Dach habe eine Wärmedämmung bekommen. "Deshalb können die Goldbecker Berggeister jetzt auch oben auf einer provisorischen Bühne für ihr neues Stück im Herbst üben. Wir als Verein freuen uns, dass wir auf diese Weise das kulturelle Engagement im Dorf fördern können."
Abschließend stellt der Vorsitzende den neusten Beitrag des DGH-Vereins zur Förderung der dörflichen Kultur vor. Es ist eine Sitzgruppe aus massivem Lärchenholz als Angebot auch an Jugendliche mal ein Getränk draußen zu genießen.
Die Gruppe sei von einigen freiwilligen Handwerkern bewusst wuchtig und so schwer gebaut worden aus Zuschnitten aus dem Sägewerk Goldbeck, "damit sie auf keinen Fall Beine kriegen kann!"
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