GOLDBECK (ste). Der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes aus Springe hat seit dem Vorjahr keinen Partner mehr aus dem Dorf zur Unterstützung bei den regelmäßigen Spendeterminen. Der Teamleiter vom Blutspendedienst war zusammen mit fünf hauptamtlichen Helferinnen angereist. Begleitet und unterstützt wurden sie von fünf ehrenamtlichen Rotkreuzlern, die anstelle der üblichen örtlichen Helferinnen und Helfer für die Betreuung und Bewirtung der Spender beim anschließenden "Dankeschön-Stärkungsimbiss" sorgten.
"Ich kann mir auch schon eine Lösung vorstellen", signalisierte Klaus-Dieter Budde. Der Erste Vorsitzende des Dorfgemeinschaftshaus Goldbeck e.V. war gekommen, um sich von der Akzeptanz des Blutspendetermins durch die Bevölkerung zu überzeugen und um sich gleichzeitig persönlich gut einen halben Liter roten "Lebenssaft" abnehmen zu lassen.
"Es hat sich für uns sehr gelohnt, zu kommen", dankte Oliver Ziebolz den Goldbeckern, als er sich mit seinem Team verabschiedete. Denn im Vergleich zum Vorjahr mit nur 21 Spendenrinnen und Spendern sei mit jetzt 37 und bei sogar sechs Erstspendern eine deutliche Steigerung zu verzeichnen gewesen.
Spenden könne übrigens jede Person ab einem Mindestalter von 18 Jahren und nachdem die ohne Altersgrenze heraufgesetzt worden sei, sei die Blutabgabe nach Unbedenklichkeitsbescheinigung des Hausarztes sogar bis über das 70. Lebensjahr hinaus möglich.