1. Mit Spitzmeißel und "Portugieser" entstehen kleine Kunstwerke

    Ferienspaßaktion in der Werkstatt von Fridjof Runge / Kinder haben viel Spaß

    Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    HATTENDORF (tt). Mit Knüpfel und "Portugieser" in der Hand und Schutzbrillen vor den Augen machten sich in der Werkstatt von Steinmetz Fridjof Runge 10 junge "Ferienspaß-Kinder" an die Arbeit, um kreativ tätig zu werden. Zum dritten Mal bat die Auetaler SPD den freischaffenden Künstler um Mitarbeit bei der diesjährigen Ferienaktion und Fridjof Runge ließ sich nicht lange bitten. Er beschaffte auf eigene Kosten handliche Steinbrocken und Platten aus Thüster Kalkstein und ließ den kleinen Handwerkern in ihren Gestaltungswünschen freien Lauf. "Der Thüster Kalkstein ist weicher und formbarer als zum Beispiel der Obernkirchener Sandstein", so Fridjof Runge, der lediglich Tipps und Anregungen gab, wie aus einem rohen Felsbrocken ein ansehnliches Motiv entstehen kann. Zudem fanden die Kinder in der Werkstatt genug anschaubare Exponate, die der Steinmetz angefertigt hat. So entstehen fantasievolle Tier- und Pflanzenmotive, Namensschilder und Steine für Lichteffekte. Florian Kuhlmann aus Poggenhagen hatte seine Vorstellungen erst zu Papier gebracht, um sie dann mit Hammer und Meißel auf einer Steinplatte in die Tat umzusetzen. Schon nach wenigen Hammerschlägen war zu erkennen, dass es das Ortswappen werden sollte, das demnächst den Eingangsbereich seines Elternhauses schmücken wird. Alessa Juppe und Jamie Lehmann waren nicht das erste Mal bei Fridjof Runge und wissen schon gut mit dem Spitzmeißel umzugehen. Trotz Schutzhandschuhen sind die Hände ein wenig "zerschunden" und auch die Handgeleke werden in einigen Tagen noch schmerzen. "Das macht aber überhaupt nichts und mindert nicht den Spaß", weiß Imke McGinty aus eigener Erfahrung. Die SPD-Ratsfrau begleitete die Ferienspaß-Aktion und dankte noch einmal Fridjof Runge für die Unterstützung. "Es ist nicht selbstverständlich, dass sich jemand die Zeit für die Kinder nimmt und auch noch die Kosten trägt". Foto: tt

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an