1. VfL ist natürlich auch wieder mit dabei

    Verein hat schon frühzeitig Stellung bezogen

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    BAD NENNDORF (pd). Auch wenn der VfL auf der offiziellen Resolution der Stadt gegen den geplanten "Trauermarsch" der Neonazis am 1. August in der Teilnehmerliste fehlt, ist der Sportverein natürlich bei der friedlichen Gegendemonstration am selben Tag mit von der Partie. Die Einladung von Stadtdirektor Reese zu einem Informationstreffen am 20. Juli hat den Verein nicht erreicht, dennoch positioniert sich der Sportverein ganz klar gegen das Treffen der Rechtsextremen in der Kurstadt. Schon früh, am 1. Juni, habe der Verein eindeutig Stellung bezogen, darauf weist der VfL Vorstand mit Nachdruck hin. In einem Aufruf werden alle VfLer und Sportler überhaupt dazu aufgerufen, am 1. August bei der friedlichen Gegendemonstration des Bündnisses "Bad Nenndorf ist bunt" Flagge zu zeigen. "Mit unserer Teilnahme wollen wir ein Zeichen setzen und klar zum Ausdruck bringen, dass wir Sportler es nicht dulden, dass rechtsextremistische Gruppen unseren Ort für ihre demokratiefeindlichen und menschenverachtenden Geschichtsverdrehungen benutzen", heißt es in dem Aufruf des VfL-Vorstandes. Auf keinen Fall wolle man einen "Trauermarsch" in Bad Nenndorf dulden. Um dies deutlich zu unterstreichen, treffen sich die VfL-Mitglieder und Freunde des Vereins am 1. August um 10 Uhr an der Rotrehre auf dem Parkplatz vor der Firma AKV (direkt am Bahnübergang). Dort werden Luftballons verteilt um noch einmal deutlich zu machen, dass Bad Nenndorf ein bunter Ort der Vielfalt ist. Später sollen diese Ballons vor dem Kurhaus als "Boten der Vielfalt und Buntheit" in die Lüfte steigen. Um das "Bunte" zu unterstreichen, bittet der VfL-Vorstand alle Mitglieder, in den VfL-Farben an der Demonstration teilzunehmen.

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