1. Visionen für neues Zentrum

    Rahmenplan für Zentrumssanierung abgesegnet

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    BAD NENNDORF (pd). Erst gab es die klare Empfehlung aus dem Bauausschuss, dann kam die Zustimmung aus dem Stadtrat: Der Rahmenplan für die Zentrumssanierung ist auf breite Mehrheit gestoßen und ist jetzt die wichtige Grundlage für die Beantragung von Fördermitteln. Auch wenn nicht alle Maßnahmen umgesetzt werden könnten, wie Bauamtsleiter Hans Bernhard Kampen betonte, gibt der 100 Seiten umfassende Plan eine Richtung vor, die Stadt einladender zu gestalten. Bis 2015 ist Zeit, die Innenstadt mit Fördergeldern aufzuwerten. An der Ideenfindung beteiligt waren in verschiedenen Arbeitsgruppen rund 40 interessierte Bürgerinnen und Bürger beteiligt.

    Ausdrückliches Lob für dieses Bürgerengagement kam im Verlauf der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause nicht nur von Stadtdirektor Bernd Reese, sondern auch von den Ratsvertretern. Der jetzt beschlossene Rahmenplan sei ein "wichtiger Baustein für Zuschüsse", hob Reese nochmals hervor. Volker Busse, Sprecher der Gruppe SPD/Linke im Rat, forderte dazu auf, in den Anstrengungen für eine Aufwertung der Innenstadt nicht nachzulassen. "Auch wenn nicht alles umgesetzt werden kann", gab er zu.

    In der wenige Tage vorher durchgeführten Sitzung des Bauausschusses nutzte Planerin Simone Strohmeier noch einmal die Gelegenheit, einzelne Eckpunkte des Rahmenplanes vorzustellen. Das Sanierungsgebiet erstreckt sich von der Klinik Niedersachsen bis zur Rheuma-Klinik an der Bahnhofstraße. Nicht berücksichtigt wurde der Agnes-Miegel-Platz, auch wenn einige Mitglieder des Bauausschusses diesen Bereich noch nachträglich eingebaut haben wollten.

    Das Gesamtpaket umfasst Maßnahmen, die am Ende mit 14,5 Millionen Euro zu Buche schlagen könnten. Bauamtsleiter Kampen dämpfte in der Bauausschusssitzung allzu großen Optimismus. "Der Rahmenplan ähnelt einem Bebauungsplan, hat aber keine Rechtskraft". Die umfangreiche Ausarbeitung sei nach seinem Empfinden "eine Zusammenfassung von Visionen für das Stadtzentrum". Wichtig sei, über Details zu sprechen und sich an die Planung einzelner Objekte zu machen, so der Rat des Fachmannes aus dem Bauamt.

    Die Politiker sowohl im Bauausschuss als auch im Rat sprachen sich wie erwartet deutlich dafür aus, die notwendigen Formalien für die Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen in Gang zu setzen.

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