STADTHAGEN (bb). 29 Rottbrüder haben im Kauschietenrott mit viel Tanz und Gesang ausgelassen gefeiert. Eine Beteiligung, mit der Rottmeister Jörg Vehling durchaus zufrieden sein konnte, schließlich blieb im Rottzelt in der Echternstraße kaum ein Platz frei.
Im Kauschietenrott gehört die eine oder andere Tanzpartie einfach dazu.
Die Rottbrüder singen gemeinsam mit erhobenen Bierkrügen ihre Lieder.
Auch die Zapfanlage ist liebevoll mit Kühen dekoriert.
Der "Dessauer" erklingt.
"Bei unserem Rottmeisterpaar Jörg Vehling und Karola Pörtge haben wir es mit echten Schützenfest-Fans zu tun", erklärte der Hauptmann der 2. Quartierschaft Bernd Koller beim Besuch im Kauschietenrott. Beide seien von klein auf eng mit dem Schützenfest verbunden, hätten ihre Amtszeit gründlich vorbereitet und im Vorfeld ausgiebig in der Schützenfestchronik geschmökert. Mit 29 Feiernden war das Rottlokal in der Echternstraße gut gefüllt und viele waren bereits in blendender Laune. "Ihr sollt spielen und nicht trinken", klang es etwa aus den Reihen der Rottbrüder, als die Kapelle nach Aufforderung von Bernd Koller nicht sofort loslegte. Das ließen sich die Musiker nicht zweimal sagen. Mit schmissigem Trommelsolo und dem "Dessauer", natürlich von der Theke gespielt, heizten sie ihrem Publikum kräftig ein. Auch nach dem Ende des Besuches der Quartierschaft gingen die Feiern im liebevoll geschmückten Rottzelt fröhlich weiter. Kräftig sangen und klatschten die Rottbrüder gemeinsam. Immer wieder forderten einzelne die fleißigen Rott-Helferinnen zum Tanz auf. Foto: bb