STADTHAGEN (bb). Auch in diesem Jahr musste die Quartierschafts-Kapelle beim Besuch im Rott Enzer Straße nicht lange spielen, bis ein Großteil der Rottbrüder auf Tische und Bänke stieg. Einmal mehr ging es im DLRG-Heim hoch her.
"Das Rott Enzer Straße ist ein Selbstläufer", erklärte Rottmeister Peter Schulz. In der engen Gemeinschaft würden die Rottbrüder schon von ganz allein für Stimmung sorgen, da müsse man als Rottmeister nicht viel vorgeben. Tatsächlich ließ sich schon kurz nach dem Einmarsch der Chargierten und der Quartierschafts-Kapelle der Ruf nach dem "Tuba-Solo" vernehmen. Die Musiker legten sich kräftig ins Zeug und in kürzester Zeit stiegen die Rottbrüder auf Tische und Bänke. Dort sangen sie mit, klatschten, schunkelten oder tanzten so gut es in dieser erhöhten Position eben ging. Ebenso gut gelaunt zeigten sich die Rottmädel, die eifrig mitfeierten ohne die Versorgung mit Bier und Brötchen zu vernachlässigen.
Vielfältig genutzt wurden die Rottabzeichen von Peter Schulz. Einerseits natürlich dazu, um sich im aufgeheizten Raum etwas frische Luft ins Gesicht zu wirbeln. Andererseits ließ sich mit dem kleinen Gerät auch vortrefflich der Sitznachbar ärgern, etwa wenn man ihm dem rotierenden Ventilator über kahle Stellen am Hinterkopf gleiten ließ. Foto: bb