1. Comedy zieht sogar Rottbruder aus Moskau an

    Rosenrott feiert mit unterhaltsamen Programm / Philipp Riedel ist das neueste Mitglied

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    STADTHAGEN (jl). Eine super Stimmung am frühen Morgen, die von Stunde zu Stunde noch besser zu werden scheint. So feierte das Rosenrott das Schützenfest. Knapp 50 Leute füllten das noch kurzfristig umgezogene Rottlokal im Garten bei Tierarzt Dr. Barth. Rottmeister Stefan Schultz und seine Rottmeisterin Dagmar waren ganz angetan von der sichtlich guten Stimmung. Stefan Schultz kam kurzfristig in das Amt des Rottmeisters und zeigte sich besonders stolz. Erst seit 2006 ist er aktiv bei dem Schützenfest dabei. Da ist es natürlich eine besondere Ehre bereits im vierten Jahr Rottmeister zu sein.

    Dennoch verdiene die große Hilfe der anderen Rottbrüder und besonders der Frauen, die sich um die Organisation der Lebensmittel und Getränke kümmern, besondere Anerkennung. "Ohne die Frauen geht es einfach nicht", so das Ehepaar.

    Für Unterhaltung der feinsten Art im vereinseigenen Zelt war gesorgt. Den komödiantischen Part übernahm Andreas Bergmann, der mit lustigen Geschichten aus dem Alltag dem Publikum vor Lachen die eine oder andere Träne entlockte. Bergmann wusste auf eine anschauliche, mitreißende und humorvolle Art über alltägliche Probleme - von Telefonterror über Frauen bis hin zu knauserigen Miesepetern - zu plaudern. Michael Heuer traf mit seiner Vereinsansprache angelehnt an den Aufbau einer kirchlichen Predigt ins Schwarze. "Für diese Predigen ist er schon bekannt", freut sich der Rottmeister.

    Unter den Rottbrüdern war auch der eine oder andere mit einer ganz besonderen Geschichte. So auch Malte Freymuth, der sich seinem Rosenrott so verbunden fühlt, dass er keine Mühen scheute eigens aus Moskau anzureisen. Zur Zeit ist er aus beruflichen Gründen in Moskau unterwegs und wollte aber auch unter gar keinen Umständen die Festlichkeiten in der vertrauten Heimat versäumen. Philipp Riedel wurde von den Brüdern des Rosenrotts als neustes Mitglied begrüßt und beherzt in den Verein aufgenommen. Der gebürtige Dortmunder studiert derzeit in Marburg und hat über Jan Busche den Weg in das Rosenrott gefunden und dafür auch die etwas längere Anreise in Kauf genommen. Bei so viel Einsatz blüht nicht nur die Königin der Blumen und Namensgeberin für das Rosenrott auf, sondern auch die Rottbrüder selbst. Foto: jl

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