1. "Lahme Hacke" wird Fleckenmeister

    Lauenauer Kegler sind auch mit dem Eisstock treffsicher

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    LAUENAU (al). Ganz und gar nicht ihrem Namen gerecht werden die Mitglieder der "Lahmen Hacke". Seit 45 Jahren frönt ein Dutzend Männer unter dieser Bezeichnung dem Kegelsport und hat bereits viele Erfolge davon getragen. Nun sind sie in einer weiteren Disziplin erfolgreich: Soeben wurden sie Fleckenmeister im Eisstockschießen.

    Der Bürgermeister gratuliert den besten Eisstockschützen: Heinz Laufmöller (v. li.) mit Heinz Ebers, Günter Dölz und Kurt Neumann.

    Das will schon etwas heißen. Immerhin hatten sich 36 Mannschaften für das Turnier in der soeben zu Ende gegangenen Saison der Eissporthalle beworben – mehr als beim Auftakt vor einem Jahr. Die Spielleiter Willi Döpker, Gabi und Kurt Neumann gruppierten die 118 Begegnungen an insgesamt zwölf Spieltagen. Bei allem sportlichen Ehrgeiz wurde nicht verbissen gekämpft: "Spaß und Harmonie", bestätigte der Vorsitzende der "Lauenauer Runde" hätten stets im Vordergrund gestanden.

    Für die notwendigen Pokale fand sich Augenoptikermeister Ralf Staaks als Sponsor. Die "Runde" steuerte Einkaufsgutscheine für örtliche Geschäfte bei. Ein Lob bekam Bauteam-Mitglied Herbert Kluczny, der wiederholt sein ganzes Tischlerkönnen einsetzt und unter anderem Pokale drechselt.

    Das "Hacke"-Trio Heinz Ebers, Günter Dölz und Kurt Neumann nahm den Wanderpokal in Empfang. Den zweiten Platz erkämpfte sich die zweite Mannschaft der Männerturngruppe "Peperoni", deren erste Vertretung im Vorjahr den Sieg für sich hatte verbuchen können. Mit der "Harmonischen Neun" landete ein weiterer Kegelclub an der Spitze: Bohlensportler bringen offenbar die besten Voraussetzungen für das Zielen mit dem Eisstock mit.

    Die Siegerehrung fand im Rahmen der "Helferparty" statt, mit der sich die "Runde" regelmäßig bei den haupt- und ehrenamtlichen Kräften der Eishallensaison bedankt. "Es hat alles gut geklappt", freute er sich über den Einsatz von engagierten Jobcenter-Mitarbeitern wie auch Freiwilligen aus den örtlichen Vereinen. Das größte Kontingent sei dabei aus den Abteilungen des SV Victoria gestellt worden.

    Garbe kündigte für die dann sechste Eishallensaison in 2009/2010 neue Pläne an, um die Sportstätte weiterhin attraktiv zu gestalten und sie werbewirksam im weiten Umland zu präsentieren. Dass bereits "scheel und mit Missgunst nach Lauenau geschaut" werde, sehe man im Vorstand mit Gelassenheit. Für Bürgermeister Heinz Laufmöller waren die wenigen Unglücksfälle in der Eishalle das wichtigste Argument für die zu Ende gegangene Saison. In Kürze will die "Runde" ihre Statistik veröffentlichen. Doch schon jetzt ist bekannt, dass mehr als 35.000 Menschen in den etwas mehr als hundert Betriebstagen der Eishalle die Schlittschuhe angezogen haben. Foto: al

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