RINTELN (ste). Einen Tag lang sich nur mit dem Klima beschäftigen? Das war kein Problem für die Schüler und Lehrer der Pestalozzischule, die im letzten Jahr schon einmal bei einem Energiesparwettbewerb des Landkreises Schaumburg mitgemacht und einen ersten Preis gewonnen hatten. Dieses Mal "checkten" sie im Rahmen des Projekts "Klimawandel und Kommunen" das Klima, aber nicht nur, weil sie an dem Schulwettbewerb "Klima-Checker" teilnehmen, sondern weil dieses Thema einen Schwerpunkt des Schullebens darstellt.
Mit kleinen Experimenten stellen die Schülerinnen und Schüler der Rintelner Pestalozzischule Klima-situationen nach.
So war sogar ein Professor von der Universität Hannover zu Gast, der Klimatologe Dr. Groß. Er beantwortete in einer Klasse alle anstehenden Fragen. Aber hauptsächlich das Lernen mit Herz und Hand waren Schwerpunkte des Programms. Die Klassen führten kleine Experimente durch, die zum Staunen und Begreifen anregten. Spannend wurde es beispielsweise, als man die Gefährlichkeit des CO2-Gases deutlich machte. Andere Schüler maßen mit einfachen, selbstgebauten Hilfsgeräten die Intensität von Sonnenstrahlen oder versuchten im Experiment herauszufinden, welche Folgen das Abschmelzen der Polkappen hätte. Am Beispiel von Kindern aus anderen Ländern, die mit Umwelt- und unerwarteten Klimakatastrophen leben müssen, wurde deutlich, wie wichtig es ist, Umwelt und Klima zu schützen.
Abgerundet wurde der ereignisreiche Tag mit einem selbst geschriebenen Umweltlied, einem Klima- und Umweltquiz und schließlich mit der Siegerehrung des "Energiesparweltmeisters" der Schule. Timo Benktip hatte auf dem Energiesparfahrrad den meisten Strom durch Körperkraft erzeugt. So konnte die Schulleiterin Anne Näfe zum Schluss nur allen Beteiligten für ihr Engagement und ihren Ideenreichtum herzlich danken und sich wünschen, dass die neuen Erfahrungen nachhaltig auch im täglichen Leben umgesetzt werden. Foto: privat