1. Weltweite Prävention gegen Ertrinkungstod

    DLRG begrüßt Abordnung aus allen Kontinenten / 100 Delegierte dabei

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    BAD NENNDORF (Ka). Der weltweite Kampf gegen das Ertrinken stand im Mittelpunkt der ersten ordentlichen Tagung der International Life Saving Federation (ILS) in der neuen Legislaturperiode. 100 Delegierte bestehend aus Vorstands- Kommissions - und Komiteemitgliedern aus allen fünf Kontinenten fanden sich im Bundeszentrum der Deutschen Lebens-Rettungsgesellschaft (DLRG) ein, um dem Kongress beizuwohnen. Der DLRG-Präsident und ILS-Vizepräsident Dr. Klaus Wilkens empfing die Delegation und erinnerte, dass jährlich nahezu eine Millionen Menschen aus sehr unterschiedlichen Gründen dem Ertrinkungstod unterliegen. Das Augenmerk der Versammlung gilt auch zukünftig den Präventionsmaßnahmen.

    Die Vorbeugung gegen das Ertrinken, Schwimmausbildungen, Ausbildungen von qualifizierten Rettungsschwimmern sowie Aufklärungsarbeit über die Gefahren im und am Wasser waren Schwerpunktthemen. Hinzu kommt die Einführung der neuen ISO-Norm mit weltweit einheitlichen Warnflaggen und Wassersicherheitszeichen, wie auch die beschleunigte Umsetzung von Gefahrenanalysen von Stränden und Badeseen. Im Beisein von Dr. Steve Beerman (ILS-Präsident, Kanada), Dr. Harald Vervaecke (ILS-Generalsekretät, Belgien) und Ludger Schulte-Hülsmann (DLRG-Generalsekretär, Deutschland) wie auch dem Gastgeber Wilkens wurde ein richtungsweisender und zukunftsorientierter Kooperationsvertrag zwischen der DLRG und der ILS unterzeichnet, der den weltweit gemeinsamen Kampf gegen das Ertrinken manifestierte. Foto: ka

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