1. Hälfte der Einwohner ist in der Ortswehr

    Willi Bradt und Hans-Jürgen Knoll bestätigt / Jakob Höller zum Feuerwehrmann befördert

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    FRIEDRICHSWALD (ste). Die Hälfte aller Einwohner Friedrichswalds ist in der Ortswehr, das muss erst mal einer nachmachen! Diese positive Bilanz konnte jetzt Ortsbrandmeister Willi Bradt ziehen, denn bei 140 Einwohnern von Friedrichswald sind 24 aktiv, acht in der Altersabteilung und 27 fördernde Mitglieder. Ganz zu schweigen von den 13 Jungen und Mädchen, die allein schon zehn Prozent der Einwohner ausmachen, die in der Jugendwehr aktiv sind.

    Aktiv war die Wehr im vergangenen Jahr bei einer Ölspur in Goldbeck und in Friedrichswald sowie bei dem Brand des Windrades in Volksen und dem Schornsteinbrand in Wennenkamp - wobei ein Ausrücken dann nicht mehr nötig war. Aber auch neben den Feuerwehrtätigkeiten waren die Kameraden/Innen nicht untätig. Eine Radtour, ein Grillfest und eine Busfahrt nach Einbeck wurden durchgeführt. Das geplante Osterfeuer musste kurzerhand als "Frühlingsfeuer" wegen einer geschlossenen Schneedecke umbenannt und -gelegt werden. An Ausbildungen nahm ein Kamerad mit Erfolg zur Truppmannausbildung eins teil und Bradt absolvierte ein Lehrgang für Führungskräfte. Die aktiven Kameraden nahmen an der Taubenberger Funkübung teil, die in Volksen ausgerichtet wurde, und bei der Herbstübung bei Dunkelheit, die im eigenen Ort stattfand. Desweiteren nahm die Wehr noch an Jubiläen teil und kam so auf 48 Termine mit 922 Stunden im Einsatz der Blauröcke. Und diesen zieht Ortsbrandmeister Bradt wohl kaum aus, denn neben seiner beruflichen Tätigkeit im Schichtdienst und der ehrenamtlichen Tätigkeit als Ortsbrandmeister füllt er auch noch die Position des Jugendwartes aus. Und jeder, der auch nur ein wenig Erfahrung mit derartigen Ämtern machte, weiß, was das heißt. Mit den jungen Kameraden/Innen wurden 33 Dienste und 15 andere Termine einschließlich Kreiszeltlager absolviert. Zusammen kamen sie auf 4.447 Stunden. Gute Platzierungen machte die Jugendwehr beim Spiel ohne Grenzen bei Mc Donalds mit dem siebten Platz von 75, beim Spiel ohne Grenzen in Schaumburg belegten sie den ersten Platz genauso wie beim Ori-Marsch in Uchdorf und in Ahe. Bei Ori-Marsch in Hohenrode belegten sie Platz zwei und bei den Taubenberger Wettbewerben Platz eins. Die Jugendflamme Stufe eins bekamen zwei Mädchen und vier Jungen und Stufe zwei drei Mädchen und ein Junge. Die Leistungsspange erwarb ein Junge. Fünf fördernde neue Mitglieder konnte Bradt in die Wehr aufnehmen und befördern konnte er Jakob Höller zum Feuerwehrmann. Bei der turnusmäßigen Wahl wurden Bradt sowie sein stellvertreter Hans-Jürgen Knoll bestätigt. Foto: ste

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