AHE (ste). Wenn Ortsbrandmeister Reinhard Möller auf der Jahreshauptversammlung der Wehr von einem "...ganz normalen Feuerwehrjahr" sprach, dann heißt das nicht etwa, dass es in dem Weserdorf nichts zu tun gab. Regelmäßig probte die Wehr den Ernstfall, darunter auch eine Alarmübung mit der Werkfeuerwehr der Lebenshilfe. Da aber das Einsatzgeschehen überschaubar war, konnten sich die Blauröcke des Ortes auf Reparaturen, Instandsetzungen und Verschönerungsarbeiten im und am Gerätehaus konzentrieren. Ein neues Rolltor wurde installiert, die Beleuchtung ausgetauscht und so kamen am Ende doch bei 49 Diensten und Jubiläumsbesuchen 1.590 Stunden zusammen. Dabei sparten die Aher auch noch Diesel, denn das Fahrzeug musste nur 65 Mal ausrücken und legte dabei 1.349 Kilometern zurück.
Ortsbrandmeister Reinhard Möller zeichnet seinen Stellvertreter Reinhard Röske beim silbernen Dienstjubiläum aus.
Die Unterstützung der Jugend liegt den Feuerwehrleuten aus Ahe im Blut. Beim Kreiszeltlager halfen sie beim Aufbau und ihre eigene Jugend erhielt Hilfe bei den Vorbereitungen zu ihrer 35-Jahr-Feier.
Jugendwartin Katja-Mia Homberg berichtete, dass 14 Gruppen der Rintelner Jugendfeuerwehren zum Orientierungsmarsch nach Ahe kamen. Nach vielen Aktionen in den letzten Monaten sei die Jugendfeuerwehr zurzeit unterwegs zu den Terminen der Winterwettbewerbe der Rintelner Stadt-Jugendfeuerwehr.
Mit Katja-Mia Homberg und Martina Reißland als Stellvertreterin ist das Führungs-Duo der Jugendfeuerwehr Ahe für weitere drei Jahre im Amt bestätigt worden.
Bei den Beförderungen der Aktiven-Gruppe rückte Stefan Wolf auf zum Hauptfeuerwehrmann. Der stellvertretende Ortsbrandmeister und Gruppenführer Reinhard Röske erhielt das silberne Ehrenzeichen der Niedersächsischen Feuerwehren. Daneben wurden für langjährige Treue zur Feuerwehr Ahe geehrt Albert Baum, Fritz Otte, Hubert Vogelmann für jeweils 40 Jahre. Karl Söffker ist seit 50 Jahre dabei, August Gellermann und Heinrich Stemme seit 60 Jahren. Foto: ste