1. "Feuer und Flamme" für zweiten Brennholzmarkt

    Auch das Heizen mit Holz will gelernt sein

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    RINTELN (ste). Was sind das doch für schöne Wohnungen, in denen ein Holzfeuer für wohlige Wärme sorgt und in dem es knistert und knackt, wenn die Holzscheite nachgeworfen werden. Die Fragen, wie man richtig mit Holz heizt, welche Ofenvarianten es gibt und wie man an das begehrte Holz gelangt, um über den Winter zu kommen, wurden beim zweiten Rintelner "Brennholzmarkt" beantwortet. Eine stattliche Zahl an Ausstellern stellte Gerätschaften vor, die das Arbeiten erleichtern und gab Tipps und Tricks zum Zerkleinern und Lagern von Holz. Doch eins wurde auch deutlich: Drohten die Holzpreise noch vor gut einem Jahr ins Unermessliche zu steigen aufgrund stark angestiegener Nachfrage, so scheint es derzeit zumindest zu stagnieren, wenn nicht sogar wieder ein wenig günstiger zu werden. Der Grund liegt auf der Hand. Nicht umsonst ist der Holz- oder Brikettofen vor gut einer Generation aus vielen Haushalten zugunsten von Gas und Öl verschwunden: "Ein Kaminofen und das Befeuern macht auch jede Menge Arbeit", war aus dem Kreis der Aussteller zu hören. Denn wer sich das getrocknete Holz vom Anbieter vor die Haustür liefern lässt, ist damit noch lange nicht aus dem Schneider. Stapeln und ins Haus holen muss jeder noch selbst, die Asche entfernt sich auch nicht von selbst und die Effektivität eines Ofens hängt auch proportional vom Preis ab. "Billigöfen" verbrennen schnell und unwirtschaftlich mit Abgastemperaturen von teils über 200 Grad, Speicheröfen sind wirtschaftlicher, aber auch teurer.

    Beim Brennholzmarkt gab es zu allen Alternativen der Holzheizung Informationen, von der hochmodernen Holzheizung über Pelletsysteme bis zum Ofen, der schlichtweg wie ein traumhafter Achtzylinder aussieht und auf den Namen "Bullerjan" hört.

    Heißen Punsch gab es bei frostigen Temperaturen aus dem mit Holz angeheizten Kupferkessel und ein wenig Bauernmarkt-Atmosphäre verbreiteten Imbiss- und Spezialitätenstände. Das Kernthema der zwei Tage war jedoch Brennholz. Wie man es klein bekommt, dazu gibt es reichlich Alternativen. Eine davon ist die traditionelle Axt oder der Spalthammer, Kleinholz bekommt man aber auch mit neuen Holzspaltern, ob handbetrieben oder hydraulisch.

    Für unterschiedliche Sägen und ihre Möglichkeiten, aber auch zur vieldiskutierten Frage des Sägescheins standen auskunftsfreudige Fachleute auf dem Brennholzmarkt Rede und Antwort.

    Foto: ste

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