1. Weltweiter Kampf gegen das Ertrinken

    ILS Kongress tagt im DLRG Bundeszentrum

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    BAD NENNDORF. Der weltweite Kampf gegen das Ertrinken steht im Mittelpunkt der ersten ordentlichen Tagung der International Life Saving Federation (ILS) in der neuen Legislaturperiode. 100 Delegierte der ILS aus allen fünf Kontinenten sind seit gestern bis zum 3. Februar zu Gast im Bundeszentrum der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Bad Nenndorf. Auf der Agenda des fünftägigen Kongresses stehen Sitzungen des Vorstandes, der Kommissionen und Komitees.

    Gastgeber und DLRG-Präsident Dr. Klaus Wilkens: "Nach den Neuwahlen im Juli 2008 in Berlin wird dieser Kongress das Programm und die Schwerpunkte der Weltorganisation der Lebensretter für die kommenden Jahre festlegen. Jahr für Jahr ertrinken weltweit fast eine Million Menschen aus sehr unterschiedlichen Gründen. In den Entwicklungsländern ist das Ertrinken ein Alltagsproblem, die Menschen ertrinken auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder ins nächste Dorf, in den wohlhabenden Ländern hingegen ist Ertrinken ein Freizeitproblem". Vorbeugung gegen das Ertrinken, Schwimmausbildung, Ausbildung von qualifizierten Rettungsschwimmern sowie die Aufklärung über die Gefahren im und am Wasser sind die zentralen Themen der künftigen Arbeit. Weitere zukunftsweisende Ausgaben sind die Einführung der neuen ISO-Norm mit weltweit einheitlichen Warnflaggen und Wassersicherheitszeichen und eine beschleunigte Umsetzung von "Risk Assessments", den Gefahrenanalysen von Stränden und Badeseen. Sie sind die Voraussetzung für mehr Sicherheit und Information der Badegäste.

    Die Gremien befassen sich bei ihrem Treffen in Bad Nenndorf auch mit der Vorbereitung des nächsten Weltkongresses gegen das Ertrinken, der vom 11. bis 13. Mai 2011 in Da Nang (Vietnam) ausgerichtet wird und mit der Rescue 2010, den nächsten Weltmeisterschaften im Rettungsschwimmen. Geleitet wird der Kongress vom Präsidenten der ILS, dem Kanadier Steve Beerman.

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