RINTELN (ste). Die Jugendfeuerwehren sind eine der vielfältigsten Jugendorganisation. Neben Umweltschutz, Dienste für die Gemeinde, Ausflügen, Zeltlagern und natürlich Spaß und viel Bewegung gehört vor allem aber auch die feuerwehrtechnische Ausbildung mit zu einem typischen Jahresprogramm der Jugendfeuerwehren. In Wettbewerbsübungen wird genau diese feuerwehrtechnische Ausbildung erlangt. Der sogenannte Bundeswettbewerb, der für alle Jugendfeuerwehren in Deutschland gleichermaßen gilt, ist in einen A- und B- Teil unterteilt. Im feuerwehrtechnischen A-Teil müssen Kommandos richtig gegeben und eine Wasserversorgung hergestellt werden. Der B-Teil ist ein 400 Meter Staffellauf mit eingebauten Hindernissen. Jede teilnehmende Gruppe besteht aus einer Mannschaft mit neun Jugendfeuerwehrmitgliedern. Außerdem gibt es länderübergreifende Wettbewerbe, den sogenannten "Internationalen Wettbewerb", der die beiden vorgenannten Teile vereint. Bei beiden Wettbewerbsformen ist Teamwork und Einsatz gefragt. Die Jugendfeuerwehr Möllenbeck beweist dies seit vielen Jahren und war im vergangenen Jahr besonders erfolgreich. Sie wurde zum 20. Mal in Folge Rintelner Stadtmeister und konnte bei den Wettbewerben 2008 sogar die Plätze eins bis vier mit ihren vier Gruppen belegen. Bei den Kreiswettbewerben 2008 belegten sie die Plätze 1, 4, 7 und 21 und bei den Niedersächsischen Landesmeisterschaften, dem Internationalen Wettbewerb, belegten sie die Plätze 1 und 2 und erlangten damit die Startberechtigung für die Deutschen Meisterschaften, bei denen sie mit Platz fünf nur knapp die Teilnahme an der Feuerwehrolympiade in Ostrava in Tschechien verpassten.
Mit 44 Mitgliedern ist sie die größte Jugendwehr im Landkreis und war vor elf Jahren Vorreiter bei der Gründung einer Kinderfeuerwehr.
Die Jugendwehr Möllenbeck ist scheinbar unschlagbar. In der Stadt belegte sie letztes Jahr die ersten vier Plätze und auch bei den Deutschen Meisterschaften lag sie mit Platz fünf ganz weit oben.
Jetzt wurde die Wehr im Rahmen des Neujahrsempfangs der Stadt Rinteln geehrt. Foto: ste