RODENBERG (pd). Das Landesbüro Niedersachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung veranstaltet am Mittwoch, 4. Februar, im Rodenberger "Ratskeller" eine Veranstaltung im Rahmen der "Schaumburger Abendgespräche". Thema ist "Der lange Weg zur (deutschen) Demokratie" mit Gastredner Dr. Joachim Gauck. Beginn ist um 19 Uhr. Nach der Begrüßung durch Petra Wilke vom Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung folgt eine Einführung vom SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy. Im Anschluss daran hält Dr. Joachim Gauck, Vorsitzender des Vereins "Gegen Vergessen – für Demokratie e.V.", den Impulsvortrag. Nach einer sich anschließenden Diskussion soll die Veranstaltung gegen 21 Uhr beendet sein.
Der 60. Geburtstag der bundesdeutschen Demokratie bietet den Bürgern in vielen Teilen des Landes zahlreiche Möglichkeiten der politischen Teilhabe. In allgemeiner, unmittelbarer, geheimer, gleicher und freier Wahl wird über die Zusammensetzung des Europaparlaments, des Bundestages, einiger Länderparlamente sowie zahlreicher Kommunalgremien entschieden.
Wie sehen und sahen Demokratisierungsprozesse aus? Warum gibt es in Deutschland und anderswo immer noch Demokratiedefizite? Wie können diese Defizite abgebaut und demokratisches Miteinander gestärkt werden?
Mit Dr. Joachim Gauck soll beim "Schaumburger Abendgespräch" im "Ratskeller" über das Erlernen und Verlernen von Demokratie gesprochen werden. Darüber hinaus über den schwierigen, aber notwendigen Prozess der Demokratisierung und über die Erfahrungen des Referenten in den beiden, seit 20 Jahren vereinten, deutschen Staaten.