BAD NENNDORF (pd). Mit verschiedenen Aktionen, die zum Teil von Schülern für ihre jüngeren Mitschüler entwickelt und durchgeführt wurden, ist am Gymnasium Bad Nenndorf der "Deutsch-Französische Tag" begangen worden. Besonders froh war die Schulleitung, zu dieser Gelegenheit erneut das "France Mobil" präsentieren zu können.
Dahinter verbirgt sich eine Initiative der französischen Botschaft und der Robert-Bosch-Stiftung, die mittlerweile zu einem echten "Renner" geworden ist. Seit 2002 fahren "France Mobil"- Referentinnen durch die Bundesländer und besuchen Schulen. An Bord der Fahrzeuge sind Spiele, Videos, CDs, CD-Roms, Kinder- und Jugendbücher, Zeitschriften, Plakate Broschüren und vieles mehr in französischer Sprache.
Referentin Agnès Bousset und die stellvertretende Schulleiterin Christine Frers-Jung (li.), Achtklässler des Gymnasiums Bad Nenndorf und Fachleiterin Carolin Oelke (re.) mit dem "France Mobil".
Das Ziel bei den Schulbesuchen umreißt Referentin Agnès Bousset: Das Interesse an Frankreich über den schulischen Aspekt hinaus wecken. Spielerisch möchte sie bei ihren Stippvisiten an Schulen erreichen, dass die Kinder und Jugendlichen spielerisch den Zugang zur französischen Sprache finden. Dabei greift die 26-jährige Dolmetscherin gerne auf Hilfsmittel wie Handpuppen, Musikbeispiele oder kleine Rollenspiele, je nach Alter der Schüler, zurück. Das "France Mobil" war bereits zum zweiten Mal in Bad Nenndorf zu Gast. Mit den Achtklässlern des Gymnasiums verbrachte Agnès Bousset den Vormittag. Ihr Eindruck über das Interesse der Jugendlichen fasste sie in der "Halbzeit" mit einem Wort zusammen: "Klasse!". Vorbereitet wurde der Aktionstag von den französischen Fachlehrern unter der Leitung von Carolin Oelke. Foto:pd