LANDKREIS (pm). Nachdem sich der TSV Eintracht Bückeberge bereits am vergangenen Wochenende für die Zwischenrunde qualifiziert hat, steigen am Sonntag auch der VfL Bückeburg und die SG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl/Liekwegen in die Hallenbezirksmeisterschaft ein. In der Vorrundengruppe E in Sulingen versuchen die beiden Schaumburger Teams in einer Sechsergruppe, einen von vier Plätzen für den nächsten Durchgang eine Woche später in Hemmingen und Duingen zu ergattern.
Mareike Bauer vom VfL Bückeburg.
Die Spiele in der Edensporthalle starten um 9 Uhr, dabei kommt es laut Spielplan um 11.45 Uhr zum "Derby" der beiden heimischen Vertreter. Weitere Gegner sind die SG Lembruch/Diepholz (Bezirksoberliga) sowie die Bezirksligisten SV Sebbenhausen-Balge, 1. FC Wunstorf und TV Stuhr. Trotz unterschiedlicher Spielklassen ist keines der Teams als ausgesprochener Favorit oder Außenseiter auszumachen. Das Weiterkommen scheint also auch für die SG Lauenhagen als Sieger des Schaumburger Frauenmasters eine Sache der Tagesform zu sein.
Die Hallenrunde hatte beim Vorgänger der SG, dem ASC Pollhagen-Nordsehl, erfolgreiche Tradition. Zwischen 2003 und 2006 war der ASC jedes Jahr in der Endrunde vertreten und gewann die Meisterschaft sogar 2005. Von diesem starken Hallenteam ist aber keine Spielerin mehr bei der SG verblieben.
Als auch der VfL Bückeburg 2003 in der Endrunde stand, trafen beide Mannschaften im Spiel um Platz fünf aufeinander. Der VfL gewann damals zwar, kam aber seitdem nicht mehr über die Zwischenrunde hinaus. Ihre Erfahrungen von aus der Finalrunde können Anika Hävemeier und Mareike Bauer, die vor sechs Jahren bereits dabei waren, ihren Mitspielerinnen vermitteln. Nach der personell angespannten Hinrunde im Feld dürfte beim VfL jedoch die Prämisse lauten: Bloß keine weiteren Verletzten.
Bereits für die Zwischenrunde planen kann der TSV Bückeberge, der in der Gruppe C besonders durch seine späten Tore auffiel. Nach der 0:1-Niederlage gegen den späteren Tagessieger TSV Deinsen gelangen Sabrina Pelzer die Treffer zum 2:1 gegen BW Hildesheim und zum 1:1 gegen die SG Hemmingen jeweils nur Sekunden vor Schluss. Auch beim 2:2 gegen den TuS Kleefeld durch Mona Söhnen war keine Minute mehr zu spielen. Den letzten Punkt zum Weiterkommen sicherte sich der TSV durch ein 4:4 gegen den SC Diedersen, nachdem das Team einen 0:3-Rückstand wettgemacht hatte. Voraussetzung für den Finaleinzug ist allerdings unter anderem ein gutes Los für die Zwischenrunde. Foto: pm