LANDKREIS (km). Mit einem Brief an die Kultusministerin hat sich die heimische Landtagsabgeordnete Ursula Helmhold in die Diskussion um die integrierten Gesamtschulen im Landkreis eingeschaltet. "Es ist nicht nachvollziehbar," stellt die grüne Parlamentarierin darin fest, "dass das Land jetzt, nach Erteilung der grundsätzlichen Genehmigungen, diese insoweit relativiert, dass die entsprechende Ausstattung für den pädagogischen Anspruch dieser Schulen nicht genehmigt wird." Ursula Helmhold weist weiterhin darauf hin, dass als Vorbild für die neuen Gesamtschulen im Landkreis und damit auch als Entscheidungsgrundlage für die Eltern die IGS in Stadthagen galt. Unter diesen Voraussetzungen seien die Genehmigungsanträge, aber auch die Entscheidung der Eltern für die Integrierten Gesamtschulen, gefallen. "Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass das Land jetzt auf kaltem Wege die Integrierten Gesamtschulen pädagogisch aushungern will," so die Abgeordnete. Offenbar sei im Kultusministerium am Ende das Erschrecken darüber groß, dass die von der Landesregierung so ungeliebte Schulform in Schaumburg auf außerordentlich hohe Resonanz stoße. Ursula Helmhold weist darauf hin, dass die Grünen als erste Fraktion im Niedersächsischen Landtag ein detailliertes, radikales und realistisches Konzept zur Bildungsfinanzierung für das kommende Haushaltsjahr und die restliche Legislatur erarbeitet hätten, in dem der zügige Ausbau der Ganztagsschule zum flächendeckenden Modell für alle Schüler vorgesehen sei.
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Helmhold: "Neue IGS nicht aushungern!"
Kritik im Brief an das Kultusministerium
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