RODENBERG (pd). Bei zwei Enthaltungen und fünf Ja-Stimmen konnte sich der Ausschuss für Jugend, Sport, Kultur und Heimatpflege der Stadt Rodenberg in seiner jüngsten Sitzung auf die Empfehlung einigen, im Etatentwurf für 2009 anstatt 5000 Euro lieber 10 000 Euro für die Spielplätze bereitzustellen. Vor allem Volker Dahle (CDU) hatte sich für eine Aufstockung der Mittel ausgesprochen. "Wir sollten zeigen, dass uns die Kinder das Wert sind", betonte er ausdrücklich. In diesem Jahr soll auch endlich die schon lange geplante Besichtigung aller Spielplätze in der Stadt erfolgen. Eine fehlende Ruhebank an der Suntalstraße soll durch eine neue ersetzt werden. Der Heimbeirat der Pflegeeinrichtung "Haus Deisterblick" hatte sich mit einer entsprechenden Bitte an die Verwaltung gewandt und erhielt nun Rückendeckung vom Fachausschuss. Ralf Sassmann von der Wählergemeinschaft Rodenberg (WGR) erklärte in der Ausschusssitzung, dass als Standort der Bereich in Höhe derVerkehrsinsel sinnvoll wäre. Für gar nicht sinnvoll hielt es Renate Volk von der SPD, das die Stadtschule mit am Projekt "Pfad der Sinne" mitarbeiten wolle. Die Vertreterin der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (AsF), die das Thema schon seit langem bearbeitet, wollte sich dies auf keinen Fall aus der Hand nehmen lassen. Hilfe werde man aber gerne annehmen, ergänzte Renate Volk. Ob und in welcher Form der "Pfad der Sinne" in den Burgwallanlagen überhaupt realisiert werden könne, müssen die anstehenden Haushaltsplanberatungen ergeben. Ein Antrag des DRK Ortsvereins Rodenberg auf einen Zuschuss für die Bewältigung der Nebenkosten für die Räume Allee 9 wurde mit der Bemerkung abgelehnt, dass dies kein Thema für den Fachausschuss sei. Laut Peter Friedrichkeit (SPD) müsse sich das DRK direkt an die Stadt wenden. Der Jugendetat dürfe damit nicht belastet werden. Laut DRK sei damit zu rechnen, das der Ortsverein in diesem Jahr mit Nebenkosten in Höhe von mehr als 2 200 Euro zu rechnen habe. Vor allem der drastische Anstieg der Strom- und Gaspreise sei für den "drastischen Anstieg" verantwortlich, so der DRK Ortsverein.
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Mehr Geld für Spielplätze
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