RODENBERG (pd). "Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens" – mit dieser Feststellung leitete Heinrich Schaake seine kleine Ansprache ein, nachdem ihm Bürgermeister Günter Altenburg ein Präsentkorb überreicht hatte. Im Verlauf des Neujahrsempfangs der Stadt Rodenberg wurde der "Bürgermeister vom Bassenbrink", wie Heinrich Schaake auch gerne liebevoll genannt wird, in Anerkennung seines Engagements für seinen Heimatort ausdrücklich geehrt.
Schaake nutzte die Gelegenheit, ein Plädoyer für Rodenberg und den Deister zu halten. Er lobte die "innere Infrastruktur" mit gut erhaltenen Wegen und Straßen, wo anderswo nur "Stolperfallen" auf die Fußgänger lauern würden. Er sprach die Hoffnung aus, dass der Rat der Stadt sich auch in Zukunft würdig erweisen werde, die Entwicklung Rodenbergs weiter positiv zu gestalten.
Beim Neujahrsempfang wurde Heinrich Schaake (links) besonders geehrt. Bürgermeister Günter Altenburg überraschte ihn mit einem Präsent.
Nach seiner Einschätzung würde allerdings die "äußere Infrastruktur" sehr zu wünschen übrig lassen. Damit meinte er vor allem die Ausgestaltung der Wanderwege R1, R2 und R3 im Deister.
"Da gibt es viel zu tun", so die Einschätzung der kundigen Wanderführers, der im Jahr immer wieder zahlreiche Gruppen durch den nahen Deister führt.
"Der Europäische Fernwanderung führt nun ´mal an der Teufelsbrücke vorbei", erinnerte Schaake mit mahnenden Worten.
Sein Wunsch für das neue Jahr: Die Wanderwege im Deister, direkt vor der Haustür Rodenbergs, sollen bitte sauber und ordentlich ausgestaltet werden.
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