HATTENDORF (tt). Zum 25-jährigen Bestehen des Auetaler Museums wird der Verein für Heimatpflege Auetal sein Kleinod noch größer und mit neuen Exponaten präsentieren können. In der ehemaligen Schule ist jetzt eine weitere Wohnung von der Gemeinde Auetal zur Verfügung gestellt worden, damit sich die "Museumsmacher" weiter ausbreiten können. Vier Räume mit insgesamt 65 Quadratmetern dürfen wir jetzt zusätzlich nutzen", freut sich der Vorsitzende des Vereins für Heimatpflege, Jörg Landmann, der ständig unterwegs ist, um finanzielle Mittel aufzutreiben. Der Um- und Erweiterungsbau wird über 11.000 Euro verschlingen, von denen der Verein ein Großteil selbst aufbringen muss. Darum ist "Handarbeit" von ehrenamtlichen Helfern mehr als gefragt. Der 2. Vorsitzende des Vereins Karl Hampel, Rainer Bruns, Fritz Buddensiek, Friedrich Thies und andere sind zurzeit sehr häufig in Hattendorf anzutreffen, denn im Museum gibt es immer etwas zu tun. Neue Stromkabel müssen verlegt werden, die Wände in den neuen Räumen benötigen einen Anstrich und der Fußboden wird mit Teppichboden ausgelegt. "Die Wohnung wird völlig museal eingerichtet, also mit Wohnzimmer, Küche, Schlafzimmer und Waschküche", so Karl Hampel, der noch einen alten Kleiderschrank sucht, der in die Zeit passt. So 80 bis 100 Jahre alt sollte er schon sein. Zur Eröffnung im Mai des kommenden Jahres wird es zudem eine Sonderausstellung der Auetaler Sportvereine geben. Dafür werden entsprechende Fotos aufgearbeitet und Exponate gesucht. Wer auch in dieser Hinsicht dem Museum helfen kann, sollte sich an den Vorsitzenden Jörg Landmann oder die anderen Vorstandmitglieder wenden. Im Übrigen ist der "Arbeitstrupp" jeden Mittwoch im Museum anzutreffen. Foto: tt
Fotos unter: AU23TT42 1 Es gibt immer etwas zu tun im Museum. Rainer Bruns, Fritz Buddensiek und Karl Hampel (v.l.) sind oft dabei.