1. "Wer sich zuerst bewegt, der verliert"

    Erste Weinachtsfeier bei der Seniorenunion / Jürgen Peterson referiert / Derzeit 20 Mitglieder

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    RINTELN (km). Zur ersten Weihnachtsfeier der neu gegründeten Senioren-Union konnte Vorsitzender Dieter Edler jetzt fast alle Mitglieder begrüßen.

    20 sind es derzeit genau, und im nächsten Jahr, wenn die Union am ersten September ihren ersten Geburtstag feiert, dann sollen es mindestens 25 sein - kein utopisches Ziel, wie Dieter Edler befand.

    Als Referenten kann Dieter Edler (re.) den Stadtwerke-Geschäftsführer Jürgen Peterson begrüßen

    Fast alle Mitglieder der Senioren-Union sind bei der ersten Weihnachtsfeier mit von der Partie

    Zu den vorrangigen Aufgaben des Vereins im nächsten Jahr rechnet Dieter Edler die Unterstützung der CDU im Bundestags-Wahlkampf: "Wir müssen diese Wahl gemeinsam gewinnen."

    Ein weiteres Anliegen der Senioren-Union ist die Würdigung des Tages der deutschen Einheit am dritten Oktober. "Ein einmaliges Datum", findet Dieter Edler, "und wir als Senioren-Union sollten uns etwas einfallen lassen - vielleicht in Zusammenarbeit mit dem Stadtverband und der Frauenunion einen Festredner holen." -

    Auch für ihre Weihnachtsfeier hatten die CDU-Senioren einen Gast eingeladen, der mit aktuellen Informationen aufwarten konnte: Jürgen Peterson, Geschäftsführer der Stadtwerke, vermittelte den Anwesenden einen Überblick über die allgemeine und die spezielle Lage auf dem Energiemarkt.

    Dabei kristallisierte sich heraus, dass Prognosen über Zukunfts-Tendenzen offenbar überaus schwierig sind: Wie lange etwa die Erdöl-Ressourcen noch reichen, so Peterson, das wisse niemand so genau - und wer es möglicherweise doch wisse, der behalte es für sich; denn, so Peterson: "Wer sich zuerst bewegt, der verliert."

    Die Heimlichtuerei hat im weiteren Sinn auch etwas mit der Entwicklung der Preise zu tun: Der rasante Fall der Ölpreise etwa sei allein Spekulanten zu verdanken - die genauso auch für einen entgegen gesetzten Trend sorgen können.

    Mit einigen aufschlussreichen Informationen konnte Jürgen Peterson bezüglich der heimischen Energieversorgung aufwarten. So gebe es mittlerweile eine große Anzahl an Solaranlagen, während derzeit lediglich eine Windkraftanlage sowie zwei Biogasanlagen in Betrieb seien. Insgesamt werden 4,6 Millionen Kilowattstunden werden aus regenerativen Energien produziert, 1,6 Millionen Kilowattstunden aus Blockheizkraftwerken.

    Die genau Herkunft des gesamten Stroms ist offenbar oft nicht unmittelbar feststellbar. Tatsache sei es aber, wie Jürgen Peterson bestätigte, dass auch ein relativ großer Anteil "Atomstrom" durch heimische Leitungen fließt. Wem‘s nicht passt, der kann sich auch mit "Ökostrom" versorgen lassen. Der kostet zwar ein bisschen mehr, ist dafür aber "sauber". Foto: km

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