RINTELN (ste). Im Juni 2006 hat der Verschönerungs-Verein von 1878 e.V. Rinteln, gefördert durch die Sparkasse Schaumburg der Stadt Rinteln, seinen Bürgern eine Rolands-Figur gestiftet. Die Rolands-Figur, welche im Eingang der Wallstraße aufgestellt wurde, stand im Mittelalter als Zeichen bürgerlicher Freiheit in vielen Städten sowie als Sinnbild der Eigenständigkeit einer Stadt mit Marktrecht und eigener Gerichtsbarkeit und damit der Freiheit. Der Verschönerungs-Verein von 1878 e. V. Rinteln konnte den Bremer Ex-Staatsanwalt und Roland-Experten Dr. Karl Feldkirch aus Ottersberg für einen Diavortrag über die "Vielfalt, Symbolkraft und Renaissance der Roland-Statuen in Deutschland" gewinnen. Der Referent, der Mitautor des erschienenen Buches "600 Jahre Bremer-Roland" und seine auswärtigen Brüder ist, befasst sich in Wort und Bild mit sämtlichen existenten Roland-Säulen in den alten und neuen Bundesländern, wobei der begriffliche Unterschied zwischen sogenannten "echten" und "unechten" Roland-Figuren dargestellt wird. Ferner soll die erstaunlich große Vielfalt der über 25 Roland-Statuen in Ausgestaltung, Habitus und Aussehen veranschaulicht werden. Der Referent wird auch die "Renaissance" der Errichtung von Roland-Standbildern seit dem Jahr 1999 aufzeigen. Der Diavortrag wird stattfinden am Mittwoch, 4. Februar, um 19 Uhr im Mehrzweckraum des Eulenburg-Museums in Rinteln. Interessierte sollten sich diesen Termin bereits jetzt vormerken. Ein Eintrittsgeld wird nicht erhoben. Foto: ste
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Vortrag über das Sinnbild des "Roland"
Dr. Karl Feldkirch aus Ottersberg kommt zu einem Diavortrag in das Museum
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