1. Mehr Service, attraktive Energiepreise und Ausbau erneuerbarer Energien

    Gründung der neuen "Stadtwerke Weserbergland GmbH"

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    RINTELN (ste). Der Startschuss ist gefallen: die Stadtwerke Hameln und die Stadtwerke Rinteln gründen die "Stadtwerke Weserbergland GmbH". Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann von der Stadt Hameln sieht die Gründung als einen strategische wichtige Entscheidung zur Stärkung der Region und für eine zuverlässige, ortsnahe Energieversorgung im Weserbergland. Und auch Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz aus Rinteln freut sich, dass der Rat der Stadt Rinteln einstimmig die Gründung der Stadtwerke Weserbergland beschlossen hat. Karl-Heinz Buchholz bezeichnet dies als richtigen und notwendigen Schritt zur Sicherung der Eigenständigkeit der Stadtwerke vor Ort.

    Stadtwerke-Geschäftsführer Jürgen Peterson aus Rinteln ist sich sicher: "Sowohl die Stadtwerke als auch die Kommunen ziehen aus der Kooperation ihren Nutzen!"

    Beide Stadtoberhäupter sind sich einig: Wir machen den Anfang und freuen uns, wenn weitere Stadtwerke und Kommunen den Stadtwerken Weserbergland beitreten.

    Klaus Arnold von den Stadtwerken Hameln spricht von Lokalisierung anstatt Globalisierung und von Re-Kommunalisierung der örtlichen Energieversorgung. Die Grundbedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger, so genannte Daseinsvorsorge, gehörten für die Bereiche Energie, Trinkwasser und öffentlichen Personennahverkehr in die Hand kommunaler Unternehmen. Diese Leistungen müssten sicher, preiswert und umweltfreundlich erbracht werden, so Arnold, und sollen nicht von börsennotierten Oligopol-Unternehmen der Gewinnmaximierung unterworfen werden.

    Arnold weiter: "Kommunale Unternehmen sind lokal verwurzelt und kennen deshalb eher die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger sowie der Rathäuser. Sie sichern Arbeitsplätze, Steuerzahlungen und Investitionen vor Ort."

    Jürgen Peterson, Geschäftsführer der Stadtwerke Rinteln, sieht die Stadtwerke Weserbergland als einen weiteren Baustein einer langjährigen Kooperation mit den Stadtwerken Hameln, die mit der Interessengemeinschaft Wesertal begann und mit der IG Weser GmbH vertieft wurde. Hier arbeiten bereits die Stadtwerke Rinteln und Hameln mit weiteren Wasserversorgungsunternehmen im Bereich Trinkwasserschutz eng zusammen.

    Peterson sieht die Vorteile einer Beteiligung der Stadtwerke Rinteln auch bei einer breiteren Personalbasis, die die steigende Komplexität besser bewältigen und auch die von der Bundesnetzagentur gewollten Effizienzsteigerungen bringen kann.

    Die Stadtwerke Rinteln sind überzeugt davon, dass die Kooperation mit den Stadtwerken Hameln mit Leben erfüllt wird und die gemeinsamen Aktivitäten auch zum Erfolg führen, so Peterson in einer Pressemitteilung.

    Beide Partner werden einen Nutzen und Vorteil hieraus ziehen und sich noch stärker als kommunale Dienstleistungsunternehmen und Ansprechpartner in allen Fragen rund um die Energie vor Ort etablieren.

    Die wesentlichen Ziele der Stadtwerke Weserbergland sind die Umsetzung der Umwelt- und Klimaschutzziele der Bundesregierung sowie die gemeinsame Aufgabenerledigung mehrerer Stadtwerke zwecks Kostenersparnisse. Einige Beispiele dafür sind:

    -Investitionen in regenerative Strom- und Wärmeerzeugung, um die Unabhängigkeit von den Energiekonzernen zu erhöhen,

    -Servicegesellschaft für die Gesellschafter Stadtwerke und Städte und Gemeinden, beispielsweise bei Abrechnung, Regulierungsmanagement und Vertrieb

    -Verkauf von Strom und Gas in den Städten und Gemeinden im Weserbergland außerhalb bestehender Stadtwerke-Netzgebiete

    -Contracting-Projekte zwecks höherer Energieeffizienz und Verringerung von CO2-Ausstoß.

    Für die Kommunen ergeben sich auch mehrere Vorteile, sind sich die Partner sicher:

    -Zuverlässige und sichere Energieversorgung

    -Steuern, Aufträge, Arbeitsplätze bleiben vor Ort

    -Günstigere Energiepreise

    -mehr Unabhängigkeit von großen Energiekonzernen

    -Gewinnausschüttung zur Stärkung der Finanzlage der Kommunen.

    Foto: ste

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