RINTELN (ste). Ob die Schmutzwassergebühr ab dem 1. Januar neu festzusezten und auf 2,16 Euro pro Kubikmeter anzuheben ist, darüber gab es im Rat geteilte Meinung. Günther Maack, bekannt im Rat für seine sachliche Art mit Problemen umzugehen, hielt diese für nicht nötig: "Die Mittel im Abwasserbetrieb reichen für die anfallenden Kosten aus!" Eine Meinung, die Klaus Wißmann von der SPD nicht teilte: "Es ist beschlossene Sache, dass die Gebühren entsprechend des Bedarfs angepasst werden!" Und der sei nun einmal durch den Abwasserbetrieb klar definiert. Ein Defizit sah Stadtwerke-Chef Jürgen Peterson beim Schmutzwasser um rund 20.000 Euro in diesem Jahr, bei der Entsorgung des Niederschlagswassers um 8.000 Euro. Die Einleitemenge gehe zurück, so Peterson, der damit verbunden auch die Notwendigkeit der Anpassung der Gebühren verband. Die vielzitierte Eigenkapitalverzinsung von über 300.000 Euro könne der Abwasserbetrieb nicht zur Deckung eigener Kosten nutzen, sondern müsse sie an die Stadt Rinteln und somit an alle Bürgerinnen und Bürger in jedem Jahr abführen.
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Mehr Geld geht durch Spülung
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