1. 13. Eisfahrt mit neuem Logo und Rodeo-Weltmeister

    Michelle Eichloff zeichnet den Erinnerungs-Aufkleber / Jan Kellner aus Altenkirchen findet die Eisfahrt einfach "Spitze"

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    RINTELN (ste). Die 37. Rintelner Eisfahrt machte ihrem Namen alle Ehre. Frostige Temperaturen und überfrorene Wiesen ließen die rund 850 Teilnehmer tief in die Schatzkiste ihrer Ausrüstung greifen und die langen Unterhosen und warmen Jacken herausholen. Chef-Organisator Peter Specht vom Rintelner Kanu-Club konnte auch in diesem Jahr mit seinen vielen Helfern wieder in jede Menge glücklicher Gesichter schauen, denn die Rintelner Eisfahrt ist bei den Kanuten in ganz Deutschland sehr beliebt. Unter ihnen in diesem Jahr erstmals der Kanu-Freestyle-Weltmeister von 1991, Jan Kellner. "Früher hieß meine Sportart noch Rodeo", so der sympathische Altenkirchener, der die Anreise aus dem Westerwald für die Tour auf der Weser gerne in Kauf nahm und der die 28 Kilometer auf der Weser als ein tolles Erlebnis mit nach Hause nimmt. Ebenso wie Bernd Rabe, der seit Jahren aus Oberwiesenthal nach Rinteln kommt und in der Regel die Ehrung für den Gast mit der weitesten Anreise erhält. Specht bedankte sich ausdrücklich auch bei den Britischen Pionieren aus Hameln, die trotz einiger versicherungsrechtlicher Schwierigkeiten am Anfang ihren Platz zum Start der vielen Kanuten bereitstellten. Sein besonderer Dank galt aber auch den rund 15 freiwilligen Helfern der DLRG aus Hameln, Hess. Oldendorf und Rolfshagen, die mit vier Begleitbooten für die Sicherheit auf dem Wasser sorgten.

    In Großenwieden hatte der RKC dann unter der Leitung von Veronika Specht wieder eine Versorgungsstation aufgebaut, die von den Eisfahrern gerne angenommen wurde. Heiße Getränke gingen reichlich weg und es soll auch der eine oder andere Glühwein dabei gewesen sein.

    Den diesjährigen Aufkleber als Erinnerung an die Eisfahrt entwarf Michelle Eichloff aus Minden. Die Tochter eines Kollgen von Specht malte schon desöftere tolle Bilder auf die Schreibunterlagen und da kam Specht die Idee, sie könnte doch ein Motiv für die Eisfahrt zeichnen. Auf der Strecke zwischen Hameln und Rinteln tummelten sich am Samstag Boote vom Einer bis zum 20-Personen-Drachenboot. Auch ein Tretboot aus Lemgo war wieder mit von der Partie. Ärgerlich, so Specht, sei allein die Tatsache, dass es Jahr für Jahr einige "Schwarzfahrer" gebe, die sich nicht bei der Organisation anmelden, dennoch aber die Leistungen unterwegs in Anspruch nehmen: "Das ist einfach nicht sportlich!"

    Foto: ste

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