RINTELN (ste). Die Turnschau der VT Rinteln am vergangenen Sonntag in der Kreissporthalle stand ganz im Zeichen der Olympischen Idee und so startete die Veranstaltung auch mit einem Fackellauf von Karl Eckel durch die mit Sportlern, Besuchern und Technik vollgestopfte Halle. Eckel entzündete symbolisch das Olympische Feuer und gab damit den Startschuss zu einer Veranstaltung, die auf dem sportlichen Parkett getreu des Olympischen Mottos zwar ausschließlich echte Amateure vorweisen konnte, deren Organisation und Durchführung jedoch überaus professionell war. VTR-Chef Karl-Heinz Frühmark übergab das Mikrofon als Staffelstab für die Moderation an Christina Schmitz und Volker Furchbrich, und die hatten es nicht schwer, das Publikum durch Anmoderation der einzelnen sportlichen Höhepunkte in Applaudierstimmung zu versetzen.
Zuvor dankte Frühmark jedoch Sparkassendirektor Günther Klußmeyer für die Unterstützung der Veranstaltung. Die Sparkasse, so Klußmeyer selbstbewusst, sei derzeit ("...ebenso wie unsere Freunde von der Volksbank!") ein Fels in der Brandung der Finanzkrise. Man habe sich auf das Kerngeschäft mit den Kunden vor Ort konzentriert und nicht in der großen Finanzwelt verzockt. Dieses bodenständige Geschäft komme der Sparkasse, ihren Kunden und auch der Region jetzt zugute: "Wir sind in der Lage, einen Teil unseres wirtschaftlichen Erfolges in die Förderung solcher Veranstaltungen zu stecken", freute sich Klußmeyer.
Und dann startete eine Turnschau, die einen guten Querschnitt der Vielfältigkeit des sportlichen Angebotes in der VTR zeigte; vorneweg das Kinderturnen unter der Leitung von Andrea Schädel, Manuela Zerbst, Lara Golding, Jilla Wowra, Karin Lincke-de Koekkoek und Bernd Jäger.
Ihnen folgte Spiel- und Sportfreude der Abteilungen Leichtathletik, Badminton und Handball. Besonders der Handball erlebt zur Zeit eine Rennaissance in der VTR unter der Leitung von Trainer Guiseppe Sposato. Zu sportlichen Höchstleistungen ist Rintelns bester Hochspringer Antonio Calvin-Rosenau fähig. Der ambitionierte Sportler legte die Latte auf 1,80 Meter und sprang damit über die Köpfe der meisten der Besucher.
Wie sportlich ist eigentlich "Jazz Dance"? Eine eindrucksvolle Darstellung ihrer Sportart zeigten die Damen um Anna Kirchhoff mit ihrer Show und die Trampoliner unter der Leitung von Manuel Stahlhut ließen im Anschluss ihre Körper in die Höhe schießen.
Gerd Wilkening und seine Gruppe führte die Sparte Tanzen und ihre Aktivitäten vor, die Kunstturnerinnen zeigten sich unter der Leitung von Ines Gidias, Manuela Zerbst und Andrea Schädel ließen die Gruppe "Step Aerobic" auflaufen und nach der Pause zeigten die Boxer unter der Leitung von Konstantin Wotschel, zu was die Integrationssportgruppe sportlich fähig ist.
VTR- und Judo-Urgestein Otto Hoyer ließ seine Schützlinge Wurftechniken und die Fallschule vorführen, in der Gymnastikabteilung wurde Margot Flick für ihr Lebenswerk geehrt und zeigte zusammen mit Inge Wilkening und Karin Lincke-de Koekkoek und den Gymnastik-Damen, wie man seinen Körper fit halten kann.
Die Seilkünstlerinnen des Trendsports "Rope Skipping" schwangen das Springseil und den Abschluss bildete eine eindrucksvolle Vorführung der Rhönradabteilung unter der Leitung von Cornelia Strübe.
Die Turnschau der VTR war an Professionalität kaum zu überbieten, bot kurzweilige Unterhaltung und zeigte, dass es sich lohnt, einen Blick in das Angebotsheft der VTR zu werfen: "Wir haben für jeden die richtige Sportart", sind sich Karl-Heinz Frühmark und Oberturnwart Giso Ansorge sicher.
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