1. Bricht der Socken-Notstand aus?

    Lepra-Kreis stellt nach 44 Jahren Aktivität seine Arbeiten aus Altersgründen ein

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    RINTELN (ste). Nach 44 Jahren und insgesamt rund 58.000 Euro an Spenden für die Lepra-Kranken, haben Miriam Feldmann, Annelies Tilch, Rita Geudtner, Luzia Plüschke, Johanna Jagenow und Eva-Maria Tünnermann jetzt aus Altersgründen ihre Aktivitäten als "Lepra-Kreis" der katholischen St. Sturmius-Kirche eingestellt. Im Durchschnitt 75 Jahre sind sie alt und als Eva-Maria Tünnermann als eine der Gründerinnen des Lepra-Kreises vor 44 Jahren die Aktionen mit startete, da sammelte man noch Bettwäsche und Laken, um davon Binden für die Lepra-Kranken zu schneiden.

    Rita Geudtner, Luzia Plüschke, Annelies Tilch, Johanna Jagenow und Eva-Maria Tünnermann (hinten) beendeten jetzt die Aktivitäten des Lepra-Kreises nach insgesamt 44 Jahren aktiver Hilfe.

    Aus den anfänglich bis zu 28 Frauen wurden nach und nach weniger und jetzt waren es noch sechs ältere Damen, die für den seit 1975 eingerichteten Basar am ersten Advent bastelten und handarbeiteten.

    Socken, Pullover, gestrickte Kindersachen, Decken, selbstgemachte Marmelade und ein leckeres Kuchenbuffet kennzeichneten auch diesmal wieder den Basar. Besonders die Socken werden künftig in vielen Kleiderschränken fehlen. 99 Paar verkauften die Damen allein beim Basar 1997 und die warmen Füße kauften die Sockenliebhaber natürlich gleich mit. Heute ist Lepra heilbar und Krankheiten wie Tuberkulose und Aids bedrohen die Menschen in Afrika. Für die Damen des Lepra-Kreises blieb am Ende nur Danke zu sagen: "Und zwar den Gemeindemitgliedern und treuen Besuchern unserer Basare; ohne die wäre die stolze Spendensumme für die Kranken nicht zu machen gewesen!" Foto: ste

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