BAD NENNDORF (pd). Nach dem guten Start der ersten Fortbildungsserie "Rheumatologie für Arzthelferinnen" ist jetzt an der Rheuma-Klinik Bad Nenndorf ein neuer Kurs mit 22 Teilnehmer durchgeführt worden. Ein ganzer Tag wurde der chronischen Polyarthritis gewidmet, die wichtigste entzündliche Rheumaerkrankung.
Unter der Leitung von Dr. Wolfgang Brückle von der Rheuma-Klinik und dem bewährten Team von Rheumatologen aus Hannover, Prof. Dr. Lars Köhler und Dr. Nils Putschky, sowie der Physikalischen Medizinerin Dr. Sabine Fasse und Dr. Erwin Meyer aus Rinteln, standen Frühzeichen der Arthritis, der Erkrankungsverlauf, Komplikationen sowie die Therapie mit Medikamenten und physikalischen Maßnahmen auf dem Programm. Auch wurde die Funktion gesunder und erkrankter Gelenke in Wort und Bild anschaulich dargestellt, wie auch die Gelenkuntersuchung und die Festlegung des Aktivitätsgrades der Erkrankung. Unbehandelt führt entzündliches Rheuma häufig zu fortschreitenden Veränderungen und kann auch die Lebenserwartung verkürzen.
Am Nachmittag konnten die Teilnehmer der erworbenen Kenntnisse in die Tat umsetzen, indem sie mit gezielten Fragen die Aktivität und den Erfolg der Therapiemaßnahmen beurteilten und Gelenke unter der Anleitung der Mediziner untersuchten. Den Abschluss bildete eine schriftliche Erfolgskontrolle, die bei der guten Vorbereitung keine wesentlichen Schwierigkeiten bereitete. Die Teilnehmer zeigten sich am Kursende allesamt sehr zufrieden und freuten sich auf den nächsten Veranstaltungsteil mit dem Ziel, bis Ende nächsten Jahres die Qualifikation einer "Rheumatologischen Fachangestellten" bescheinigt zu bekommen.
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