1. Schulstreik beschäftigt CDU

    Wurden Zehnjährige als Fußvolk gewaltbereiter Chaoten instrumentalisiert

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    RINTELN (ste). Der CDU-Stadtverband hat sich auf seiner jüngsten Vorstandssitzung mit dem Schulstreik vom 12. November befassen müssen. Bekanntlich wurde auch an Rintelner Schulen für einen bundesweiten Streik mit einer Demonstration in Hannover geworben, in deren Verlauf es dann zu Gewalttätigkeiten und Rechtsbrüchen durch die sogenannte "Antifa" kam. "Die ahnungslosen Kinder fanden sich als Prellbock zwischen Gewalttätern und Polizei wieder.

    Die Polizei reagierte mit dem Einsatz von Schlagstöcken, mit Einkesselungen und Ingewahrsamnahmen", so Sebastian Westphal. Die anschließende Kritik der Eltern gegenüber den jeweiligen Schulleitungen in Rinteln, dass hier nicht genügend Aufklärung im Vorfeld betrieben worden sei und Eltern wie Schüler völlig im Unklaren darüber gelassen wurden, wer die eigentlichen Drahtzieher dieses "Schulstreiks" waren, wird von der CDU ausdrücklich geteilt. "Dabei hätten hier schon ein paar kritische Fragen der Schulleitung für Klarheit sorgen können." so Sebastian Westphal vom CDU Stadtverband, "Das Flugblatt war ohne Absender, die eigentlichen Veranstalter blieben im Dunkeln, die genannten Websites waren direkt mit denen der Antifa verlinkt und im versteckten Impressum fand sich ein ganz besonderer "Schüler" - ein Abgeordneter der PDS aus Berlin."

    Das lenke natürlich auch die Frage auf die Finanzierung, so Westphal weiter, denn die nicht unerheblichen Aufwendungen dieses bundesweiten Schulstreiks seien ja wohl kaum aus einer Klassenkasse oder von einer Schülervertretung gekommen.

    "Es kann nicht angehen, dass 10-jährigen Schülern auf Rintelner Schulen erklärt wird, ihr Demonstrationsrecht stünde über der Schulpflicht und sie in Wirklichkeit von linksextremistischen Parteien vereinnahmt werden, um als Fußtruppe gewaltbereiter Chaoten zu dienen", betont die CDU Rinteln. "Wir wünschen uns, dass auch in Rinteln die Schüler zu mündigen und kritischen Staatsbürgern erzogen werden, dazu gehört, dass man politische Aktionen im Vorfeld hinterfragt und sich nicht instrumentalisieren lässt." Die CDU fordert von den Rintelner Schulleitungen künftig mehr Umsicht und mehr Zivilcourage im Kampf gegen Extremismus und Gewalt.

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