1. Sanierung "Dorfgemeinschaftshaus" steht bereits in den Startlöchern

    Arbeitskreis bringt Antrag auf weitere Sanierungsarbeiten ein / Bestuhlung wird zurückgestellt

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    BORSTEL (tt). Die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses steht in den Startlöchern und soll, sobald das Wetter es zuläßt, bald begonnen werden. In der jüngsten Sitzung des Umwelt- und Bauausschusses hatten die Mitglieder allerdings noch über zwei Anträge zu entscheiden, die von der "Arbeitsgruppe Dorfgemeinschaft Borstel" über den Ortsvorsteher Hans-Werner Gerber eingebracht wurden. Darin sind weitere Umbaumaßnahmen aufgelistet, die von der Arbeitsgruppe als dringend notwendig angesehen werden. So sollen Fenster mit verstärkter Schalldämmung erneuert, Heizkörper gegen Flachheizkörper ausgetauscht und die Heizkörpernischen mit einer Innendämmung versehen werden. Ferner sollen in beiden Sälen, im Materialraum, im Ortsvorsteher-Büro und im ehemaligen Feuerwehrraum schwerentflammbare Vertikaljalousien angebracht werden.

    Unter Punkt vier des Antrages wünschen die Mitglieder des Arbeitskreises eine neue Bestuhlung für das Gemeinschaftshaus.

    Die Gesamtkosten des Antrages belaufen sich unter Berücksichtigung der zu erbringenden Eigenleistungen durch die Dorfgemeinschaft auf rund 18.250 Euro.

    Aus Sicht der Gemeindeverwaltung und im Hinblick auf die Übernahme des Dorfgemeinschaftshauses durch die Dorfgemeinschaft Borstel, ist diese Maßnahme als sinnvoll anzusehen, weil sie zu einer energetischen Verbesserung des Gebäudes beiträgt.

    Eine Schalldämmung der Fenster führt zu einer Verbesserung des allgemeinen Klimas mit den umliegenden Anwohnern, die sich in der Vergangenheit gelegentlich über Lärmimmissionen beschwert haben. Ferner wünschen sich der Arbeitskreis einen Verbindungsgang zwischen der Küche und dem Eingangsbereich. "Dann wären auch die Toilettenanlagen von außen zugänglich", so der Ortsvorsteher, der darin den Vorteil sieht nicht immer das gesamte Dorfgemeinschaftshaus offen halten zu müssen bei äußeren Veranstaltungen. Die Kosten belaufen sich unter Berücksichtigung der zu erbringenden Eigenleistungen 22.000 Euro. Nach eingehender Diskussion und in Anbetracht des baldigen Baubeginns einigten sich die Ausschussmitglieder dahingehend, dass der Maßnahme zugestimmt wird, aber die Kosten für eine neue Bestuhlung von rund 6.000 Euro zurückgestellt und erst im nächsten Haushalt berücksichtigt werden sollen. Foto: tt

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