1. Auffahrunfall unter Drogeneinfluss

    Halbstündige Vollsperrung der Autobahn

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    BAD NENNDORF (ro). Ein 35-Jähriger hat Dienstag 14 Uhr vermutlich unter Drogenbeeinflussung einen Unfall an der BAB 2 bei Bad Nenndorf in Fahrtrichtung Dortmund verursacht. Zunächst ist er gegen das Heck eines Sattelzuges geprallt und dann vor einen PKW geschleudert.

    Der 35-Jährige ist mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gekommen. Nach bisherigen Ermittlungen war der Mann aus Braunschweig mit seinem PKW Rover in westliche Richtung unterwegs. Zwischen den Ausfahrten Bad Nenndorf und Lauenau prallte er wahrscheinlich infolge rauschgiftbedingter Beeinflussung gegen das Heck eines vorausfahrenden Sattelzuges.

    Der 37-jährige Fernfahrer blieb unverletzt und konnte sein Gespann an der Standspur anhalten. Der Rover schleuderte jedoch nach links an die Mittelschutzplanke. Ein 53 Jahre alter Peugeot-Fahrer erkannte die Situation zu spät, konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und prallte gegen den Rover. Der Fahrer und sein Beifahrer (45) verletzten sich leicht und wurden ambulant behandelt. Der mutmaßliche Unfallverursacher zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Diese dürften von einem in dem Rover transportierten und nicht gesicherten Fahrrad herrühren, dass durch die Unfallsituation im Innenraum herumschleuderte und den Fahrer verletzte. Er kam mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus.

    Der Mann ist bereits als Rauschgiftkonsument kriminalpolizeilich bekannt. Beamte ordneten zur Feststellung seiner Drogenbeeinflussung eine Blutprobe an. Zur Landung des Hubschraubers und Versorgung der Verletzten war die Richtungsfahrbahn Dortmund für rund 30 Minuten voll gesperrt. Anschließend konnte der Verkehr ein- und wenig später zweispurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Etwa gegen 15:15 Uhr waren die Sperrungen aufgehoben. Der Verkehr staute sich auf einer Länge von bis zu drei Kilometern.

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