1. Wintermärchen von kurzer Dauer

    Autofahrer zeigen sich bei Glätte diszipliniert

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    RINTELN (km). Die "Schneekatastrophe", die sich am vergangenen Wochenende anzubahnen schien, war am Ende doch kaum mehr als ein Strohfeuer: Nachdem die Temperaturen sukzessive über den Nullpunkt wanderten, war die weiße Pracht zum größten Teil bald hinweg geschmolzen.

    Fuß vom Gas ist das erste Gebot für Autofahrer bei schneebedeckter Fahrbahn.

    Bis dahin hieß es freilich vor allem für die motorisierten Verkehrsteilnehmer: Obacht geben! Wer vor Antritt seiner Fahrt mit dem Handfeger für gute Rundumsicht sorgte, der hatte auch gleich einen entscheidenden Schritt in Richtung mehr Sicherheit gemacht. In Rinteln zeigten sich die Autofahrer einmal mehr gut gerüstet: Trotz erheblich glatter Straßen wurde lediglich ein einziger Unfall registriert. Auf der Kreisstraße 80 zwischen Möllenbeck und Krankenhagen war eine Frau gegen einen umgestürzten Baum gefahren.

    Ansonsten gab es nur ein paar leichte Blechschäden. Die Unfallursache Nummer eins bei glatter Fahrbahn ist indessen immer die gleiche: Zu hohes Tempo.

    Bei Schnee und Eisglätte sorgen sich auch die Eltern schnell um die Sicherheit ihrer Kinder auf dem Schulweg. Bei extremen Witterungs- und Straßenverhältnissen kann der Unterricht schon mal ausfallen. In diesen Fällen entscheiden die Hauptverwaltungsbeamten der Landkreise, ob und in welchem Umfang in ihrem Bereich die Schülerbeförderung unterbleibt und der Schulunterricht ausfällt. Die Rundfunkanstalten geben in der Regel morgens bekannt, wo entsprechende Anordnungen getroffen worden sind. Foto: km

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