SAMTGEMEINDE LINDHORST. Die Anfrage von Ratsherr Günter Kasulke (Grüne) hat im Rat der Samtgemeinde Lindhorst eine knappe Diskussion über eine mögliche Zusammenlegung der Grundschulen Beckedorf und Lindhorst am Standort Schulzentrum Lindhorst ausgelöst. Im Mittelpunkt steht bei Kasulke die Frage nach dem möglichen Einsparpotenzial solch einer Lösung.
Nach Aussage von Grundschulrektor Hubert Sagel wird sich mit dem neuen Schuljahr 2009/10 in Lindhorst Zweizügigkeit einstellen. Bei einer Zusammenlegung mit Beckedorf werden nach seinen Angaben 14 bis 15 allgemeine Unterrichtsräume benötigt. Die Grundschule Lindhorst verfügt über 13 allgemeine Klassenräume. Eine Verschmelzung der beiden Bildungseinrichtungen wäre nach Sagels Worten machbar, allerdings brächte diese Maßnahme für kurze Zeit ein Raumproblem mit sich. Dies könnte aber dadurch gelöst werden, dass eine Klasse unter dem Dach der Haupt- und Realschule - wie schon einmal geschehen - unterkommen könnte. Der Platzmangel sei aber nicht von Dauer.
Als ein dringliches Problem für die Grundschule Lindhorst stellte Sagel den hohen Sanierungsbedarf der Bildungsstätte dar. Dazu gehörten die sehr engen und mit wenig Fensterraum versehenen Gänge im Innenbereich der Schule. Insbesondere müsse auch der Schulhof neu gestaltet werden. Mit eigener Muskelkraft und Einfallsreichtum hat das Kollegium den Gang im ersten Stock renoviert - hier sind freundliche, helle Farben aufgebracht worden, die an die Farbtöne in der neu bezogenen Mensa des Schulzentrums erinnern. Auch wurde für mehr Lichteinfall gesorgt. Jetzt hoffen die Verantwortlichen darauf, dass der Landkreis Gelder für die Sanierung des Pausenbereichs im Außengelände zur Verfügung stellt. Samtgemeindebürgermeister Gerhard Busche erinnerte daran, dass die Samtgemeinde bereits 100.000 Euro dafür in den Haushalt eingestellt hat.