AUETAL-REHREN (tt). Das Hochwasserproblem im Bereich der Kreuzung Ortheide/Steinbeeke/Bachstraße wird durch Baumaßnahmen entspannt. Die erste Maßnahme war der Bau des Regenrückhaltebeckens neben der Straße nach Westerwald.
Doch die Maßnahme allein reicht nicht aus. Darum sind jetzt Bagger angerückt, die einen Entlastungsgraben und entsprechend große Rohrleitungen verlegen, damit das Nadelöhr entflechtet wird.
"Die Straßenkreuzung an der Ortheide ist gleichzeitig eine Gewässerkreuzung", erläutert Auetals Bürgermeistervertreter Karl-Heinz Büthe.
"Drei Vorfluter, der Steinbeeken-Bach, der Bachlauf aus Escher und die Rohrleitungen, über die am Bachweg das Oberflächenwasser aus dem Industriegebiet zufließt, treffen hier aufeinander".
Im Bereich Ortheide haben die Bauarbeiten für die Wasserumleitung begonnen.
Zwar können die Brückendurchlässe die Wassermengen verkraften, aber der Abfluss reicht nicht aus.
Der Steinbeeken-Bach ist zwischen der Brücke, dem ehemaligen Klärwerk und der Einmündung in die Aue zu schmal. "So entsteht ein Rückstau, der zu Überschwemmungen in dem Bereich führt", so Büthe.
Im Hinterland sei aber genügend Platz und deshalb würde jetzt eine "Wasserumleitung" gebaut. "Das Wasser wird dann hinter dem Brückenbauwerk an der Ortheide durch Rohre und einen Graben bis hinter das ehemalige Klärwerk und dort in die Aue abgeleitet", erläutert Bürgermeister Büthe.
Damit sollen dann die Hochwasserprobleme für die Zukunft gelöst sein.
74. 000 Euro investiert die Gemeinde Auetal in dieses Projekt.
Bis zum Jahresende sollen die Arbeiten, die vom Ingenieurbüro Kruse aus Porta Westfalica geplant wurden, abgeschlossen sein. Foto: tt