STADTHAGEN (mk). In Gesprächen mit Bürgern des Landkreises und Mitgliedern der SPD im Ortsverein Stadthagen zeigt sich zum Ende dieses Jahres deutlich, dass die wirtschaftliche und in der Folge die soziale Situation für viele Menschen auch in diesem Jahr sich verschlechtert hat. Die Ursachen sind vielschichtig, doch liegen sie nicht nur in einer unzulänglichen Einkommensverteilung, sondern sind auch dort zu finden, wo große Konzerne ihr Monopol und ihre Preispolitik zu Lasten der Verbraucher zur Geltung bringen, so der SPD-Ortsverein. Ein besonders aussagekräftiges Beispiel sei die Preispolitik für Strom und Gas im Bereich der Grundversorgung der Bevölkerung, wobei die Preise in diesem Jahr einen Höchststand seit dem Bestehen der Bundesrepublik Deutschland erreicht hätten. Der Ortsverein der SPD in Stadthagen möchte in einer Mitgliederversammlung im Ratskeller in Stadthagen am Freitag, dem 21. November um 19 Uhr sich dem Thema der Energiepreispolitik widmen. Unter dem Titel: "Transparenz in der Energiepreispolitik" wurde der Sprecher der Bürgerinitiative "Energiepreise-runter-Schaumburg", Robert Laack, eingeladen. Er wird die Vorgehensweise der Bürgerinitiative und die erzielten Ergebnisse vorstellen, um anschließend den Bürgern zu Diskussion dieser Thematik Gelegenheit zu geben.
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Politik bei Energiepreisen
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