POBSTHAGEN (ih). Wahnsinnig viel los ist nicht. Und gerade das macht den Reiz des Dorfes am Rande der Kreisstadt aus. Die Gemeinschaft ist intakt, die Kirche im Dorf geblieben. Kinder spielen gefahrlos auf der Straße.
Dieses Jahr war alles anders. Brücken wurden saniert und die Rumpelpiste "Am Bahnbrink" erneuert. Dafür nahmen die Probsthäger eine Menge Einschränkung in Kauf. Die Bornau-Brücken "Am Schäferhof", "Am Bahnbrink" und am Thieweg wurden im Rahmen des Dorferneuerungsplans saniert. Es bestand akuter Handlungsbedarf, weil die Brücken instabil waren. 200000 Euro kosteten die drei Brücken.
Die Straße "Am Bahnbrink" war für die Schulkinder und Spaziergänger nur mit Gummistiefeln zu begehen, erinnerten sich einige Probsthäger bei der offiziellen Freigabe am vergangenen Montag. Ortsvorsteherin Ursula Schweer bestätigte, dass ständig Wasser in großen Pfützen auf der Straße gestanden habe. Die Decke sei weggebrochen. Nun ist die Straße dem Dorfbild angepasst worden. Der Untergrund wurde stabilisiert, das Wasser kann ablaufen und Beete ergänzen die Dorfstraße. Die Kosten für die neue Straße belaufen sich auf 160000 Euro. Die Freigabe der Straße feierte die Dorfgemeinschaft mit einem Kaffeetrinken. Jetzt kehrt wieder Ruhe ein in dem kleinen Dorf am Rande der Stadt. Foto: ih