1. Kindliches Naserümpfen ist verständlich

    Wenn kleine Hände den Müll der Großen aufsammeln / Waldspaziergänger oft unachtsam

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    BAD NENNDORF (Ka). Das Müllsammeln im Wald ist für die Deisterzwerge zu einer traurigen Tradition geworden, denn was sie erspähen bleibt nicht ohne Kommentar. Einmal im Jahr machen sich die Kindergartenkinder des Freiluft-Kindergartens oberhalb der Mooshütte mit Gummihandschuhen, Müllsäcken und Bollerwagen bereit für die Aktion "Sauberer Wald". Schließlich handelt es sich in dieser Natur-Idylle um ihren Schon- und Schutzraum. Aber die Wanderwege erinnern mehr an kleine Mülldeponien. Die Kinder bückten sich für leere Bierdosen und defekte Glasflaschen, für Plastiktunrat und leere Zigarettenschachteln, selbst eine Babywindel musste aus dem Laub gezerrt werden. Schnell füllte sich der Müllsack auf dem Bollerwagen und die fleißigen Helfer ließen ihre Blicke für eine saubere Umwelt kreisen. Nichts entging ihren Argusaugen und so lautete die abschließende Bilanz der Jüngsten: "Es war viel Arbeit, aber es hat sich gelohnt!". Natürlich wandert das ungeliebte Tages-Ergebnis nicht ohne Appell an die Waldspaziergänger in die Mülltonne, wo es hingehört. Mit der Bitte: "Achtet auf die Natur und haltet den Wald sauber", wünschen sich nicht nur die Deisterzwerge eine schöne, saubere und gefahrlose Umgebung. Foto: ka

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