1. "BIB65" signalisiert die Zustimmung

    Vorstand erinnert an Umsetzung der Bürgerwünsche

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    KOBBENSEN/HEUERSSEN. Weitestgehende Zufriedenheit mit der neuen Planung zum Ausbau der B 65 hat die Bürgerinitiative "Hände weg von der B 65" (BIB65) in ihrem Schreiben vom 10. Oktober dem Landkreis signalisiert. Diese Wendung war möglich, nachdem der Landkreis einen vom Vorsitzenden der WGS-Fraktion, Hans Bielefeld, im Gemeinderat vorgetragenen Kompromiss nach einvernehmlichem Beschluss des Gemeinderates in die Planung übernommen hat. Dieser sieht vor, die geplante Ampelkreuzung mindestens 50 Meter von der Wohnbebauung in Kobbensen abzurücken. Die Verschwenkung der neuen Trasse um circa 70 Meter machte es den Planern jetzt sogar möglich, den Lärmschutzwall parallel zur neuen Trasse bis an die K 30 Richtung Heuerßen zu verlängern. Das bedeutet mehr Schutz gegen Lärm und schädliche Abgase auch für die Siedlung "Auf der Bult". Außerdem haben die Planer eine sichere Alternative zu der Schulbushaltestelle an der B 65 in Form einer Busschleife parallel zur K 30 zwischen dem jetzigen Verlauf der B 65 und der neuen Trasse ins Programm aufgenommen.

    Dazu heißt es in dem Schreiben: "Als zusätzliche Planung haben wir uns besonders über die Busschleife gefreut, die eine Anfahrt aus allen Richtungen erlaubt und gegenüber einer Haltestelle an der B 65 einen sicheren Bereich für die Schulkinder schafft." Um eine zweimalige Straßenüberquerung der Kinder vom Eichenbruch zu einer westlich der K 30 angelegten Schleife zu vermeiden, schlägt der BIB-Vorstand allerdings vor, diese östlich der K 30 anzulegen. Bei Zeitmangel könnten die Kinder - so die Befürchtungen der Eltern - die Ampel umgehen oder ignorieren. Außerdem verkürzt eine östliche Schleife den Weg zur Haltestelle. An die Adresse von Baudezernent Karl-Erich Smalian bedanken sich die BIB-Vorsitzenden Johanna Freudenreich und Hans Bielefeld in ihrem Schreiben ausdrücklich für die konstruktive Zusammenarbeit, erinnern aber auch an die Umsetzung der Bürgerwünsche, die nicht in das Planfeststellungsverfahren aufgenommen werden können. Hierbei handelt es sich insbesondere um: Die Entschärfung der Verkehrssituation an der Ortseinfahrt Kobbensen aus Richtung Beckedorf. Hier bestehen schon jetzt erhebliche Schwierigkeiten für die Anwohner "Im Winkel" bei der Ausfahrt zur B 65 (Bild 2). Die Anlage einer Mittelinsel im Bereich der Ortseinfahrt, die ggf. auch als ‹berquerungshilfe dienen könnte, wäre sicher ein probates Mittel zur Verkehrsberuhigung. In Verbindung mit der bestehenden Geschwindigkeitsbegrenzung und der vorgesehenen Verlegung des "Starenkastens" vom Lohhof in diesen Bereich könnte der prognostizierten Zunahme des Verkehrsaufkommens wirksam begegnet werden. Die Abkürzung des Weges zur Bushaltestelle von der Anbindung Eichenbruch zur Ampel an der B 65. Die Anlage einer 2. Schulbushaltestelle zwischen der B 65 und dem Dorfgemeinschaftshaus Kobbensen aufgrund erheblich verlängerter Anmarschwege vieler Kobbenser Kinder zur neuen Busschleife. Den Lärmschutz für die Anwohner der Siedlung Eichenbruch. Bei den vorherrschenden Westwinden werden die Anwohner der Siedlung schon jetzt in erheblichem Maße vom Straßenlärm belästigt. Sollten gesetzliche Lärmschutzmaßnahmen nicht greifen, wäre der Vorschlag, bauseits südlich der B 65 einen Wall anzulegen, ein guter Kompromiss.

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