RINTELN (ste). Die WGS sprach sich auf der letzten Feuerschutzaussuchusssitzung für die Anschaffung zweier Mannschaftstransportwagen (MTW) zur Realisierung der Jugend- und Kinderarbeit der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Rinteln aus. Hiermit folgte die WGS der dringenden Empfehlung des Arbeitskreises, der sich Ende 2007 gebildet hatte, um das Konzept für die Beschaffung von Einsatzfahrzeugen zu überarbeiten. Im Ausschuss selbst konnte sie sich mit ihrer Meinung allerdings nicht durchsetzen. Mit den Stimmen der CDU und SPD und einer Enthaltung durch Sebastian Westphal wurde der Antrag abgelehnt, zwei Mannschaftstransportwagen zur Nutzung durch die Jugendwehren der Stadt Rinteln in Ahe und Strücken zu stationieren.
Antje Rinne: "Die Arbeit, die in den 18 Jugendwehren und sechs Kindergruppen freiwillig und ehrenamtlich mit dem Ziel der Nachwuchssicherung geleistet wird, kann gar nicht hoch genug geschätzt werden. Diese Nachwuchsarbeit kann aber nur dann geleistet werden, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Die Frage des Transportes der Kinder und Jugendlichen wird seit Jahren, Woche für Woche, unter organisatorisch und versicherungsrechtlich immer wieder schwierigen Konditionen mehr schlecht als recht gelöst." Rinne weiter: "Hier zeigt ein Blick in die Nachbargemeinden, dass diese Problematik auch dort bestand und durch die Anschaffung zusätzlicher MTW´s, unter anderem in Lauenau, Rodenberg und Stadthagen, gelöst wurde."
Am Ende entschied aber dann doch das Geld. Selbst die vom Arbeitskreis errechneten 50.000 Euro für zwei Jahresfahrzeuge waren zuviel und daher sprach sich der Vorsitzende des Feuerschutzausschusses, Reinhold Kölling, dafür aus, dass die Stadtverwaltung Rinteln prüfen soll, ob sie einen zweiten städtischen Transporter zum Verleih an die Jugendorganisationen der Feuerwehr (und anderer Vereine) anschafft. Dieser Vorschlag soll nun im Finanzausschuss beraten werden. Foto: ste