1. Fahrt zur Hofreitschule Eingeschränkte Erreichbarkeit Problematische Erbenfolge

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    LANDKREIS (nb). Früher nannte man die neue Frau von Papa oder den neuen Mann von Mama Stiefmutter oder -vater. Heute heißt eine neu zusammen gewürfelte Familie "Patchwork-Familie". Das klingt lustiger, doch die neue Partnerschaft muss viele Probleme bewältigen. Vor allem in erbrechtlicher Hinsicht sollte das Paar früh vorsorgen und mit einem Notar besprechen, wie die Erbfolge mit einem Testament dem tatsächlichen letzten Willen angepasst werden kann. Stirbt ein Partner aus einer Patchwork-Beziehung erhält die neue Lebensgefährtin nach dem Gesetz nur die Hälfte des Vermögens, wenn sie mit dem Verstorbenen verheiratet ist. Die andere Hälfte erhalten die leiblichen Kinder. Neu miteingebrachte Kinder werden in der gesetzlichen Erbfolge nicht berücksichtigt, egal ob das Paar verheiratet ist oder nicht. Das ist besonders tragisch, wenn die gesamte Familie in einem Haus lebt, das der Mann in die neue Ehe eingebracht hat. Stirbt erst der Mann und dann die Frau wird das Haus nur unter den leiblichen Kindern des Mannes aufgeteilt. Besonders kompliziert wird es, wenn ein Paar mit zwei Kindern aus vorhergegangenen Beziehungen unverheiratet in einem Haus lebt, das beiden zur Hälfte gehört. Beispielsweise im Todesfall der Mutter erbt ihr leibliches Kind. Falls auch das Kind kinderlos verstirbt, ist der leibliche Vater, der Ex-Partner, Alleinerbe. Ein unter Umständen völlig Fremder erhält dann Einfluss auf die Lebensgemeinschaft. Wer dies verhindern will, sollte zusammen mit einem Notar ein entsprechendes Testament aufsetzen. Gemeinsam mit dem Notar können Überlegungen getroffen werden, ob ein Testamentsvollstrecker eingesetzt und ob eine Vor- und Nacherbenregelung getroffen werden soll. Die Kostenhöhe der Beratung müssen betroffene Paare nicht scheuen, denn die Kostenordnung der Notare legt die Gebühren bundeseinheitlich fest. Bei einem Nachlass in Höhe von 100.000 Euro beträgt die Grundgebühr für ein gemeinschaftliches Testament 414 Euro.

    Darin sind eine ausführliche Beratung und die Protokollierung der gefundenen Lösung enthalten. Interessierte finden Notare im Internet unter www.deutsche-notarauskunft.de.

    KRANKENHAGEN (ste). Der Heimatverein Krankenhagen lädt am Samstag, 18. Oktober, zu einer Fahrt nach Bückeburg in die Hofreitschule ein. Start ist um 13 Uhr mit einem Bus ab der Gaststätte Kuhlmann. Noch sind Plätze für zehn Euro (inklusive Eintritt und Busfahrt) frei. Der Heimatverein Krankenhagen würde sich freuen, wenn es noch einige Interessierte gibt, die sich zur Fahrt anmelden. Anmeldungen nimmt Horst Kotowski unter der Telefonnummer 05751/3327 entgegen.

    RINTELN (ste). Die Stadtverwaltung Rinteln ist wegen einer Personal- und Betriebsveranstaltung am Donnerstag, 16. Oktober, nur bedingt erreichbar. Das Bürgerbüro ist geschlossen. Die Telefonzentrale ist besetzt.

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