BÜCKEBURG (pm). Die Situation beim VfL Bückeburg macht die Verantwortlichen ratlos. Das Team dreht sich in einer Spirale von immer neuen Ausfällen.
Zuletzt erwischte es die Mittelfeldspielerin Katja Selchow, die mit Knieproblemen passen musste, da war von den anderen verletzten Leistungsträgerinnen aber noch keine zurückgekehrt. Zehn Bückeburgerinnen unterlagen der SG Hemmingen/Rethen völlig verdient mit 0:6, und auch für das Heimspiel in der Bezirksoberliga am Sonntag (11 Uhr) gegen den TuS Kleefeld muss das Schlusslicht das Schlimmste befürchten. 0:10 (Eintracht Hameln) und 0:11 (PSV Hildesheim) hieß es bislang auf eigenem Platz.
Der kesse Aufsteiger aus Kleefeld demonstrierte am vergangenen Sonntag gegen den TSV Deinsen (4:2) seine Stärken: Große körperliche Präsenz und Laufbereitschaft sowie zwei äußerst ball- und treffsichere Angreiferinnen. Will der VfL dagegenhalten, müssen zumindest einzelne Konter ihren Weg ins Ziel finden. Doch gerade in der Offensive wird deutlich, wie wichtig Carola Heinke und Monique Stahlhut für das Aufbauspiel des VfL gewesen sind. Nachdem die beiden den Verein im Sommer verlassen haben, ist die Offensive der Bückeburgerinnen quasi zum Erliegen gekommen. Lediglich einen Treffer durch die B-Juniorin Nehir Kinabali konnte das Team in fünf Spielen verbuchen. Wohl erst mit der Rückkehr der meisten Stammspielerinnen könnte sich an dieser Situation für den VfL wieder etwas ändern, so lange ist das Team auf die reine Schadensbegrenzung angewiesen.