1. "Frohsinn Schaumburg"-Reise durch Schwarzwald und Schweiz

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    SCHAUMBURG (tt). 40 Personen vom gemischten Chor "Frohsinn" nahmen an einer Fünf-Tage-Fahrt mit Auetal-Reisen teil, die in den wunderschönen Schwarzwald und in die Schweiz führte. Nach einer zwölfstündigen Fahrt erreichte man das erste Ziel in Schwörstadt im Südschwarzwald. Der zweite Tag begann mit einer einstündigen Schifffahrt auf dem Oberrhein und einem Stadtrundgang in Waldshut. Waldshut liegt am Fuße des südlichen Schwarzwaldes in einer herrlichen Landschaft, geschützt im Hochrhein-Tal mit seinem angenehmen Klima, direkt an der Schweizer Grenze. Nach der Pause in Waldshut fuhr die Gruppe dann mit der "Sauschwänzle-Bahn" von Weizen bis nach Blumberg-Zollhaus.

    Die Höhendifferenz dieser Bahnstrecke beträgt 231 Meter auf der 25 Kilometer langen Fahrstrecke. Die Fahrt in alten Waggons, die schon viele Generationen durch eine romantische Landschaft schaukelten, war ein einmaliges Erlebnis. Auf einer Rundreise durch den Südschwarzwald wurden die Sängerinnen und Sänger den ganzen Tag von einer Reiseführerin begleitet, die die Schaumburger zunächst durch das romantische Wehratal nach Todtmoos und weiter nach St.-Blasien leitete, wo die drittgrößte Kuppelkirche Europas steht.

    In der Stadt fand gerade ein Holzschnitzerwettbewerb statt. Dann ging die Fahrt weiter auf den Feldberg, den höchsten Berg im Schwarzwald mit 1493 Meter. Natürlich wurde auch eine Fahrt mit der Feldbergbahn auf den höchsten Punkt unternommen. Bei herrlichem Wetter hatte man einen schönen Rundumblick in die Weiten des Schwarzwaldes. Zurück ging es über den Titisee nach Bad-Säckingen, wo die Reiseführerin die Geschichte der Stadt und die des Trompeters von Säckingen erklärte. Fast am Ende der Reise unternahm die Gruppe einen Ausflug in die Schweiz. Die Fahrt ging nach Luzern an den Vierwaldstätter See in den Ortsteil Kriens, von wo aus man mit einer Seilbahn den 2132 Meter hohen "Pilatus" erklomm und von Alphornbläsern empfangen wurde. Unten wieder angekommen, ging es in die Stadt Luzern zur Besichtigung der bekannten Holzbrücke, der Kapellbrücke. Ein Grossteil der Kapellbrücke, des Luzerner Wahrzeichens, fiel 1993 einem Brand zum Opfer. Nur die beiden Brückenköpfe und der Wasserturm konnten gerettet werden. In einer beispiellosen Aktion wurde der fehlende Teil der Brücke innerhalb von acht Monaten rekonstruiert, so dass die "neue" Kapellbrücke wieder eröffnet werden konnte. Foto: privat

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