1. Drei "familienfreundliche" Anträge

    CDU/WGA/WGR-Gruppe im Samtgemeinderat setzt auf individuelle Betreuung

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    SAMTGEMEINDE RODENBERG (pd). Nach der erfolgreichen Kindergarten-Offensive 2007, die mehr Kinderbetreuung für Zweijährige, flexiblere Öffnungszeiten in Kindergärten und die Teilnahme am Modellprojekt "Brückenjahr" zur Folge hatte, gibt die CDU/WGA/WGR- Gruppe im Rodenberger Samtgemeinderat erneut Gas. Diesmal steht laut Pressemitteilung die Betreuung der Einjährigen, ein "Schnupperkindergarten" für Zweijährige und die Jugendarbeit für ab Zehnjährige im Fokus. Dafür sind drei Anträge formuliert worden, die im nächsten Kindergarten- und Jugendausschuss der Samtgemeinde diskutiert werden sollen.

    In Bezug auf Vereinbarkeit von Beruf und Familie stellt die Gruppe fest, dass die Samtgemeinde Rodenberg die Betreuung in den Kindergärten erst ab einem Alter von zwei Jahren anbietet. Elterngeld werde aber nur für zwölf bzw. 14 Monate gezahlt. Um festzustellen, ob hier eine Angebotslücke vorhanden ist, bittet die Gruppe die Verwaltung, zur nächsten Kindergarten-Ausschusssitzung Antje Baumgarten vom Landkreis einzuladen. Zusammen mit ihr soll über eine Kinderbetreuung ab zwölf Monaten diskutiert werden. Für zwei- bis dreijährige Kinder, die grundsätzlich bis zum dritten Geburtstag von den Eltern selbst betreut werden, regt die Gruppe an, an zwei Nachmittag in je einem Kindergarten in Rodenberg und Lauenau die Einrichtung einer Kinderbetreuung an. Auf diesem Weg sollen diese Jungen und Mädchen als gleitenden Einstieg schon einmal die Möglichkeiten erhalten, in den Kindergarten-Alltag "reinzuschnuppern". Dies sei besonders für Einzelkinder als sehr sinnvoll anzusehen. Außerdem könnten die betreuenden Eltern diese Zeit nutzen, um Arztbesuche, Einkäufe und anderes erledigen zu können. Der dritte Antrag steht unter dem Motto "Jugendarbeit". Die CDU/WGA/WGR-Gruppe stellt fest, dass zurzeit die von der Stadt Rodenberg auf 400-Euro-Basis betriebene Jugendarbeit im "Magic House" nicht mehr besteht. Die Gruppe bittet darum, zur nächsten Fachausschuss-Sitzung die Leiterin der Stadtschule Rodenberg einzuladen, um mit ihr gerade auch im Hinblick auf die Entwicklung zu einer IGD über eine sinnvolle ergänzende Jugendarbeit in der Samtgemeinde zu diskutieren. Aus Sicht der Gruppe würde es sich dabei um eine Aufgabe der Samtgemeinde im Auftrag des Landkreises handeln. "Wir stellen mit den drei Anträgen wieder einmal Ideen zur Diskussion, von denen möglichst viele umgesetzt werden sollen, damit die Samtgemeinde gerade auch im Hinblick auf die demografische Entwicklung für junge Familien attraktiv bleiben soll", teilt der stellvertretende Fraktionssprecher der Gruppe, Volker Dahle mit.

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